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1. Oktober ist Stichtag: Kfz-Direktversicherer drehen kräftig an Preisschraube

1. Oktober ist Stichtag  

Kfz-Direktversicherer drehen kräftig an der Preisschraube

29.09.2013, 09:38 Uhr | AFP, t-online.de

1. Oktober ist Stichtag: Kfz-Direktversicherer drehen kräftig an Preisschraube. In diesem Oktober sollen die Preise für Autoversicherungen anziehen statt sinken (Quelle: imago/McPhoto)

In diesem Oktober sollen die Preise für Autoversicherungen anziehen statt sinken (Quelle: imago/McPhoto)

Die Kfz-Versicherer wollen den deutschen Autofahrern offenbar tiefer in die Tasche greifen: Um bis zu zehn Prozent sollen sich die Tarife von Allianz und Co. Medienberichten zufolge für Neukunden und bei bestehenden Verträgen verteuern. Dabei dürften die Preise für Auto-Assekuranzen bei den Direktversicherern deutlich stärker steigen als bei klassischen Versicherungen. Das berichtet die "Welt" und beruft sich auf eine Analyse des Portals NAFI für die "Welt am Sonntag".

Tarife der Direktversicherer ziehen stark an

Nach den NAFI-Berechnungen werden die Gesellschaften, die ihre Versicherungen übers Internet vertreiben, die Tarife für Haftpflicht-Policen im Durchschnitt voraussichtlich um rund sechs Prozent erhöhen. Die Angebote klassischer Versicherer dürften demnach um 3,2 Prozent teurer werden, Fahrzeugwechsler müssen laut der Analyse bei ihrem alten Anbieter mit einem Plus von etwa einem Prozent rechnen.

Eine vergleichbare Entwicklung zeige sich auch bei der Voll- und Teilkasko: Im Schnitt seien es Direktversicherer, die bei den Preisen stärker anziehen, heißt es in dem Bericht. "Direktversicherer stehen ganz offensichtlich unter besonderem Druck, die Preise zu erhöhen", sagte NAFI-Geschäftsführerin Ivana Höltring der Zeitung.

Klassische Assekuranzen könnten Stärken ausspielen

Unterm Strich bleiben Direktversicherungen jedoch noch deutlich günstiger. Die klassischen Versicherer könnten jetzt aber mit Rabatten oder individuellen Paketlösungen punkten, schreibt die "Welt".

Die Zeiten der Versicherungs-Schnäppchen sind daher wohl vorbei: Die Preise für Kfz-Versicherungen stiegen zuletzt stark - nachdem zuvor ein heftiger Konkurrenzkampf jahrelang für sinkende Tarife gesorgt hatte. Für zahlreiche Assekuranzen entwickelten sich die günstigen Angebote zum Verlustgeschäft. Sie mussten mehr Geld für Schäden ausgeben als sie durch Prämien einnahmen.

Versicherer wollen Verlustgeschäfte stoppen

Das Ergebnis: Die Beiträge wuchsen laut der Zeitung 2012 um mehr als fünf Prozent auf 22 Milliarden Euro, im vergangenen Jahr erwirtschafteten die Versicherungen demnach noch ein Minus von 600 Millionen Euro.

Die gute Nachricht für Verbraucher: Ein Vergleich der Tarife lohnt sich auf jeden Fall. Ab dem 1. Oktober werden im Internet die neuen Angebote verfügbar sein. Unser Kfz-Versicherungsvergleich in Kooperation mit dem Vermittler transparo etwa nimmt 180 Tarife unter die Lupe und macht es möglich, die gewünschte Versicherung online zu beantragen. Wer sich so einen Überblick verschafft, hat sicher die Chance, ein attraktives Angebot zu finden.

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