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Berufsunfähigkeitsversicherung: Risiko- oder Vorsorgeschutz?

Berufsunfähigkeitsversicherung  

Berufsunfähigkeitsversicherung steuerlich absetzbar

07.02.2014, 16:56 Uhr | us (TP)

Mit dem Altersvorsorge-Verbesserungsgesetz ist die Berufsunfähigkeitsversicherung nun wie eine Vorsorgeversicherung steuerlich absetzbar, obwohl es sich im Ursprung um eine Risiko-Versicherung handelt. In diesem Fall muss der Vertrag so gestaltet sein, dass der Versicherer im Fall der Berufsunfähigkeit eine lebenslange Rente leistet.

Das Risiko des Einkommensverlustes

Die Berufsunfähigkeitsversicherung deckt das Risiko eines möglichen Einkommensverlustes durch vorzeitige Berufsunfähigkeit ab. Mitglieder der gesetzlichen Rentenversicherung, die vor dem 01.01.1961 geboren sind, erhalten im Fall anerkannter Berufsunfähigkeit unter Umständen finanzielle Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung.

Jüngere Arbeitnehmer und Selbstständige genießen diesen Vertrauensschutz jedoch nicht und müssen sich notfalls eine andere Tätigkeit suchen, wenn sie ihren bisherigen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben können. Dieser Umstand kann zu hohen Einkommensausfällen und damit zu einem spürbaren sozialen Abstieg führen. Um finanzielle Verluste zu vermeiden, sollten Sie eine private Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen.

Die private Berufsunfähigkeitsversicherung

Die private Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt Ihnen eine monatliche Rente bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter oder neuerdings auch lebenslang. Die Höhe der Berufsunfähigkeitsrente legen Sie im Versicherungsvertrag selbst fest. Sie sollten darauf achten, dass sie mindestens 70 Prozent des letzten Einkommens beträgt. Da Berufsunfähigkeitsversicherungen häufig schon in einem frühen Lebensalter abgeschlossen werden, ist eine dynamische Beitrags- und Leistungsentwicklung sinnvoll, denn sie deckt die mögliche Inflationsrate ab.

Die abstrakte Verweisung

Beim Abschluss der Versicherung ist auch die abstrakte Verweisung ein beachtenswertes Kriterium. Mit dieser Klausel räumen Versicherer sich die Möglichkeit der Leistungsverweigerung ein, wenn Sie noch in einem anderen Beruf erwerbstätig sein könnten. Der Prognosezeitraum für eine eintretende Berufsunfähigkeit sollte nicht länger sein, als sechs Monate, denn nur selten kann ein Arzt über einen längeren Zeitraum die Krankheitsentwicklung vorhersehen. Vor dem Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist ein Versicherungsvergleich empfehlenswert.

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