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"Finanztest" rät: Reiseversicherung ja - aber nicht vom Reisebüro

"Finanztest" rät  

Reiseversicherung ja - aber nicht aus dem Reisebüro

19.02.2014, 14:55 Uhr | t-online.de, dpa-tmn

"Finanztest" rät: Reiseversicherung ja - aber nicht vom Reisebüro. Wer sich blind auf die Empfehlungen verlässt, nimmt oft Nachteile in Kauf - etwa einen veralteten Tarif (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wer sich blind auf die Empfehlungen verlässt, nimmt oft Nachteile in Kauf - etwa einen veralteten Tarif (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Den Vertrag für eine Reiseversicherung direkt im Reisebüro zu unterschreiben, ist für Urlauber oft nicht die beste Wahl. Das berichtet die Zeitschrift "Finanztest" (Ausgabe 3/2014), die 97 Tarife von zwölf Versicherern verglichen hat.

Kunden sollten sich demnach nicht drängen lassen, eine Versicherung abzuschließen, sondern die Angebote mit nach Hause nehmen und in Ruhe auf deren Leistungen prüfen. Ein Vergleich von "Finanztest" in Reisebüros sechs großer Veranstalter hat ergeben, dass die angehenden Urlauber oft beispielsweise nur Tarife von ein oder zwei Versicherern angeboten bekommen oder dass die angebotenen Policen veraltet sind.

Testsieger bei Einzelreise ist laut "Finanztest" die Würzburger (TravelSevure). Bei Jahresverträgen lägen AGA und Würzburger vorn. Die HanseMerkur verlangt dagegen für ältere keinen Aufpreis bei Jahresverträgen.

Versicherung sollte auch Reiseabbruch umfassen

Gerade bei teuren Reisen ist eine Versicherung aus Sicht der Verbraucherschützer meistens sinnvoll. Denn wenn die Reise schon gebucht ist und doch wieder abgesagt werden muss, können hohe Stornokosten anfallen. Auch der Reiseabbruch sollte mitversichert werden.

Wer eine Reise nicht antritt oder abbricht und dann anfallende Kosten erstattet bekommen will, braucht dafür allerdings hinreichende Gründe. Diese sind im Vertrag geregelt. Zu den Gründen zählen schwere Erkrankungen oder Unfälle, auch ein Jobverlust oder Naturkatastrophen am Urlaubsort können als Grund ausreichen.

Zudem greift die Versicherung auch, wenn Risikopersonen etwas zustößt. Die Definition dieser Gruppe sei je nach Versicherer aber sehr unterschiedlich, berichtet "Finanztest". Bei Würzburger und HanseMerkur zählen dazu nicht nur Ehe- und Lebenspartner oder Kinder. Sie zahlen auch, wenn der Hund krank wird, der mitreisen sollte.

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