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Kassenärzte wollen fünf Milliarden mehr

Honorarverhandlungen mit Krankenkassen  

Kassenärzte wollen fünf Milliarden mehr

20.08.2014, 14:18 Uhr | dpa

Kassenärzte wollen fünf Milliarden mehr. Mehr Geld fordern die Kassenärzte bei den aktuellen Honorarverhandlungen (Quelle: dpa)

Mehr Geld fordern die Kassenärzte bei den aktuellen Honorarverhandlungen (Quelle: dpa)

Die niedergelassenen Kassenärzte verlangen für das kommende Jahr rund fünf Milliarden Euro mehr an Honoraren. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur dpa aus den aktuellen Honorarverhandlungen für 2015 zwischen Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und dem Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).

Demnach verlangt die KBV 15 Prozent mehr Honorar für 2015. Das entspreche im Durchschnitt 38.000 Euro mehr für jeden Vertragsarzt und Vertragspsychotherapeuten, hieß es. Die Forderungen beziehen sich offensichtlich ausschließlich auf 2015. Zunächst hatte die KBV auch eine stufenweisen Anhebung ins Gespräch gebracht.

Unverständnis bei den Kassen

Die Gesetzlichen Krankenkassen reagierten mit großem Unverständnis auf die Honorarforderungen. Der GKV-Spitzenverband erklärte kurz nach Beginn der ersten Verhandlungsrunde: "Bei diesen horrenden Forderungen kann man nur ungläubig mit dem Kopf schütteln."

Laut KBV-Chef Andreas Gassen setzen sich die Forderungen vornehmlich aus zwei Posten zusammen: Aufhebung der Budget-Begrenzung und höhere Ärzte-Vergütungen. Zur Zeit würden zehn Prozent der ärztlichen Leistungen nicht abgegolten - das habe 2013 rund 2,3 Milliarden Euro entsprochen.

Oberarzt-Gehalt als Richtwert

Bei der Anhebung der Vergütung sei das Gehalt eines Oberarztes ein Richtwert. Dieses liege derzeit bei 133.000 Euro im Jahr. Damit Kassenärzte ein vergleichbares Einkommen erzielen, müssten insgesamt rund drei Milliarden Euro zusätzlich ins System gegeben werden.

Im vergangenen Jahr hatten die Kassenärzte bis zu 800 Millionen Euro mehr ausgehandelt. Vor zwei Jahren wurde den Ärzten nach heftigen Auseinandersetzungen ein Honorarplus von 1,15 bis 1,27 Milliarden Euro zugestanden - verlangt hatten sie 3,5 Milliarden. Für die erste Verhandlungsrunde wird noch mit keinem Ergebnis gerechnet.

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