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Bugatti Veyron gecrasht: Spektakulärer Unfall war Versicherungsbetrug

Bugatti im Sumpf  

Spektakulärer Veyron-Unfall von 2009 war Versicherungsbetrug

15.09.2014, 14:08 Uhr | t-online.de

Bugatti Veyron gecrasht: Spektakulärer Unfall war Versicherungsbetrug. Mit einem solchen Bugatti Veyron wollte ein Amerikaner Versicherungsbetrug begehen - jetzt droht ihm eine Haftstrafe (Quelle: imago/upi photo)

Mit einem solchen Bugatti Veyron wollte ein Amerikaner Versicherungsbetrug begehen - jetzt droht ihm eine Haftstrafe (Quelle: imago/upi photo)

Der auf einem YouTube-Video von 2009 dokumentierte Unfall eines Bugatti Veyron hat sich als Versicherungsbetrug entpuppt. In der aus einem anderen Auto gefilmten Aufnahme ist zu sehen, wie der millionenteure Supersportwagen scheinbar grundlos von der Straße abkommt, eine Riesenfontäne auslöst und in einem Sumpf liegenbleibt.

Und genau dieses inzwischen millionenfach angeschaute Video eines Bugatti-Fans wurde dem Fahrer nun zum Verhängnis - er gab nach einem langwierigen Verfahren kürzlich zu, den Unfall absichtlich verursacht zu haben, um die Versicherungssumme zu kassieren.

Wie mehrere Medien berichten, hatte Andy Lee House den Wagen für eine Million Dollar gekauft, die er sich geliehen hatte. Anschließend versicherte er ihn als Sammlerstück für 2,2 Millionen Dollar, weil das Modell angeblich so selten und deshalb besonders wertvoll ist. Nur rund 300 Exemplare sollen von dieser Version gebaut worden sein. Drei Wochen später inszenierte House dann den Unfall in der Nähe von Galveston im US-Bundesstaat Texas.

Unfall angeblich wegen Vogel

Der Versicherung erzählte er, ein großer Pelikan habe ihn abgelenkt, sodass er die Kontrolle über den teuren Flitzer verloren habe. Damit kam er zunächst sogar durch. Allerdings fiel auch den Versicherungsexperten - wie zuvor schon zahlreichen YouTube-Nutzern - irgendwann auf, dass auf dem Video weit und breit kein großer Vogel zu sehen war. Die Versicherung verklagte deshalb ihren Kunden und brachte das Video im Prozess als Beweismittel ein.

Die Versicherung warf House außerdem vor, den Wagen noch zusätzlich absichtlich ruiniert zu haben, indem er den Motor im rund einen Meter tiefen Salzwasser weiterlaufen ließ, bis er unrettbar zerstört war. Für ein Sammlerstück hatte der Besitzer das Auto außerdem recht häufig bewegt: In den drei Wochen war er fast 2000 Kilometer gefahren.

House erwartet nach seinem Geständnis eine Haftstrafe von bis zu 20 Jahren. Einen Termin für die Verkündung des Strafmaßes gibt es noch nicht.

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