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Gigaliner: Dobrindt will Regelbetrieb für Riesenlaster

Gigaliner  

Dobrindt will Regelbetrieb für Riesenlaster

25.09.2014, 18:43 Uhr | dpa-AFX

Gigaliner: Dobrindt will Regelbetrieb für Riesenlaster. Länger, aber nicht schwerer: Bundesverkehrsminister Dobrindt macht sich für die Gigaliner stark (Quelle: dpa)

Länger, aber nicht schwerer: Bundesverkehrsminister Dobrindt macht sich für die Gigaliner stark (Quelle: dpa)

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hat den Regelbetrieb für überlange Lastwagengespanne - die sogenannten Gigaliner - gefordert. Bei der Eröffnung der IAA-Nutzfahrzeugmesse in Hannover sagte der Minister außerdem, dass die Mauteinnahmen ohne Abstriche der Branche zugutekommen sollen.

Zu den umstrittenen Riesenlastern auf deutschen Straßen sagte Dobrindt: "Mein Ziel ist der Regelbetrieb. Wir brauchen die Lang-Lkw auf unseren Straßen." Die umstrittenen Lkw sind mit ihren 25,25 Metern knapp sieben Meter länger als bisher erlaubt.

Gegner fürchten, dass die gut 25 Meter langen Lkw mehr Güterverkehr von der Schiene auf die Autobahnen verlagern. Zudem seien die Straßen hierzulande einfach nicht auf XXL-Laster ausgelegt und Lkw in Überlänge gefährdeten in den Städten womöglich Fußgänger.

Länger, aber nicht schwerer

Vor kurzem hatte die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) einen Zwischenbericht zum laufenden Feldversuch mit den Lang-Lkw vorgelegt. Demnach können zwei Riesenlaster drei reguläre Lkw ersetzen. Der bisherige Test mit 80 Lang-Lkw war erfolgreich verlaufen. Die Laster waren demnach nur an fünf leichten Unfällen mit Blechschäden beteiligt. Die Gigaliner sind war länger, dürfen aber mit maximal 44 Tonnen nicht mehr wiegen als normale Lastwagen-Gespanne. Sie eignen sich damit vor allem für den Transport voluminöser, aber leichter Güter.

Dobrindt verspricht Investitionen für die Straße

Der Minister warb außerdem auch für seine umstrittenen Mautpläne und machte ein Versprechen: "Jeder Euro, der aus der Branche erbracht wird, muss auch wieder in die Straße investiert werden. Das hat Politik in der Vergangenheit nicht immer so gemacht. Ich sage zu: In der Zukunft wird genau das so geschehen."

Kritiker monieren neben der zusätzlichen finanziellen Belastung für das Transportwesen, dass eine Fernstraßenmaut kleinere Ausweichrouten überlasten könnte. Staus und Umweltprobleme wären mögliche Folgen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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