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Vertriebskosten sollen sinken: BMW will Niederlassungen verkaufen

Vertriebskosten sollen sinken  

BMW will Niederlassungen verkaufen

27.09.2014, 14:45 Uhr | t-online.de

Vertriebskosten sollen sinken: BMW will Niederlassungen verkaufen. BMW will bei Niederlassungen offenbar sparen (Quelle: dpa)

BMW will bei Niederlassungen offenbar sparen (Quelle: dpa)

Ähnlich wie Daimler will auch BMW seinen Vertrieb umbauen, um Kosten zu sparen. Die "Wirtschaftswoche" berichtet vorab, die Niederlassungen Kassel, Göttingen und Dresden sollten nach Möglichkeit verkauft werden. Daimler plant den Verkauf aller seiner Niederlassungen in den östlichen Bundesländern. BMW will einen Teil seiner Niederlassungen in GmbHs umwandeln, die direkt von der Konzernzentrale in München geführt werden sollen, hieß es in dem Wirtschaftsmagazin.

Das habe finanzielle Folgen für die Mitarbeiter, da sie dann keine Erfolgsbeteiligung oder Betriebsrente mehr von der BMW AG bekämen und nach einem anderen Tarif bezahlt werden könnten. Das Spar- und Effizienzprogramm sehe außerdem vor, die Niederlassungen zu sechs Verbünden zusammenzufassen und die Zuständigkeiten neu zu ordnen.

"Die restlichen Niederlassungen haben quasi den Status von Filialen", sagte der Betriebsratsvorsitzende einer großen BMW-Niederlassung der "Wirtschaftswoche". Den Informationen zufolge werden dadurch die Kompetenzen der Niederlassungsleiter beschnitten und Filialleiter würden überflüssig.

Mehr Zeitarbeiter angefragt

Gespart werden solle aber auch noch an anderer Stelle: "BMW möchte in den Niederlassungen eigene Mitarbeiter durch Leiharbeitskräfte ersetzen", kritisierte der Betriebsratsvorsitzende der Niederlassung München, Norbert Zaja. Das Unternehmen beantrage laufend beim Betriebsrat Zeitarbeiter.

Grund für das Sparprogramm sei der verschärfte Wettbewerb auf dem deutschen Markt für Premiumautos. Vor allem die neuen Kompaktmodelle von Mercedes machten dem 1er-BMW und den Minis zu schaffen. BMW versuche mit einem neuen Margensystem gegenzusteuern, das den freien Händlern quartalsweise hohe Absatzziele setze und eine Rabattschlacht befeuere.

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