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Krankenkassen machen 763 Millionen Euro Verlust

Gesundheitsministerium  

Krankenkassen machen 763 Millionen Verlust

03.12.2014, 13:39 Uhr | rtr, t-online.de

Die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) haben in den ersten neun Monaten des Jahres einen Verlust von 763 Millionen Euro verbucht. Das teilte das Bundesgesundheitsministerium mit. Grund sei, dass die Kassen ihre Versicherten über Rückzahlungen und freiwillige Leistungen an ihren hohen Finanzreserven beteiligt hätten.

In den ersten drei Quartalen 2014 stiegen die Ausgaben für Arzneimittel um 9,3 Prozent, für ärztliche Behandlungen um 3,6 und für Krankenhausbehandlungen um 3,9 Prozent. Die Aufwendungen für das Krankengeld wuchsen um 7,7 Prozent.

Die Kassen haben rund 16 Milliarden Euro an Rückstellungen angehäuft. Im Gesundheitsfonds, in den Beitrags- und Steuergelder fließen, werden zum Jahresende Reserven von 12,6 Milliarden Euro erwartet. Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) nannte die Finanzsituation stabil.

Krankenkassenbeiträge nicht mehr einheitlich

Das Ministerium wie auch Experten rechnen damit, dass trotz der neuen Zusatzbeiträge auf die GKV-Mitglieder im nächsten Jahr im Durchschnitt keine höheren Belastungen zukommen. Regierung und Schätzerkreis haben den durchschnittlichen Zusatzbeitrag aller Kassen auf 0,9 Prozent veranschlagt. Er läge damit in Höhe des derzeit noch geltenden Sonderbeitrags.

Mehr als 20 Kassen haben sogar angekündigt, dass sie unter diesem Wert bleiben wollen, was für deren Mitglieder eine Entlastung bedeuten würde. Die Kassen legen ihre Sätze bis Weihnachten fest.

Der Basis-Beitragssatz, den sich Arbeitgeber und -nehmer teilen, wird 2015 auf 14,6 Prozent festgelegt. Kommt eine Krankenkasse damit nicht aus, muss sie einen Zuschlag erheben, den der Arbeitnehmer alleine trägt. Liegt der Zuschlag bei 0,9 Prozent, verändert sich die Belastung im Vergleich zu 2014 nicht, da die Arbeitnehmer diesen bisher auch bereits selbst tragen mussten, allerdings bei allen Kassen einheitlich. Künftig können sich die Beitragssätze also auch wieder unterscheiden.

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