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Krankenkassen mit 400 Millionen Euro im Plus

Nach Beitragssatzerhöhung  

Krankenkassen mit 400 Millionen Euro im Plus

09.06.2016, 19:43 Uhr | AFP, rtr

Krankenkassen mit 400 Millionen Euro im Plus. Die finanzielle Lage der Krankenkassen hat sich wieder stabilisiert. (Quelle: dpa/Symbolbild)

Die finanzielle Lage der Krankenkassen hat sich wieder stabilisiert. (Quelle: Symbolbild/dpa)

Nach einem Minus von 1,14 Milliarden Euro im Jahr 2015 hatten viele Krankenkassen ihre Beitragssätze erhöht. Das zeigt jetzt Wirkung: Laut Vorabbericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" weisen die 118 Krankenkassen zum Ende des ersten Quartals einen Überschuss von knapp 400 Millionen aus.

Im ersten Quartal des Vorjahres war ein Defizit von 169 Millionen Euro verbucht worden. Im Gesamtjahr 2015 hatten die Kassen demnach sogar 1,1 Milliarden Euro aus den Rücklagen entnehmen müssen, weil die Überweisungen des Gesundheitsfonds nicht ausreichten.

Kleinere Kassen mussten nochmal erhöhen

Inzwischen seien nur noch einzelne kleinere Kassen im Minus. So hätten die BKK Mobil Oil und die BKK Braun Gillette nochmals ihre Zusatzbeiträge erhöhen müssen, schreibt die "FAZ" unter Berufung auf die Kassen.

Die Ersatzkassen, bei denen die meisten Leute versichert sind, erzielten laut "FAZ" im ersten Quartal einen Überschuss von 206 Millionen Euro, die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) von 72 Millionen Euro, die Betriebskrankenkassen von 38 Millionen Euro und die Innungskassen von 33 Millionen Euro; die Knappschaft beziffert ihren Überschuss auf 55 Millionen Euro.

Zusatzbeitrag zahlt Arbeitnehmer allein

Der Kassenbeitrag setzt sich zusammen aus dem paritätisch von Arbeitgebern und Arbeitnehmern finanzierten Beitrag von 14,6 Prozent, der gesetzlich festgeschrieben ist, sowie Zusatzbeiträgen der Kassen, die von den Versicherten allein aufzubringen sind. Diese betragen seit den Erhöhungen vom Jahreswechsel durchschnittlich 1,1 Prozent, der Gesamtbeitrag also 15,7 Prozent.

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