Sie sind hier: Home > Finanzen > Versicherungen > Krankenversicherung >

Kritik: Gesetzliche Kassen stellen sich gegen Jens Spahn

...

Nach Forderung nach Beitragssenkungen  

Gesetzliche Kassen stellen sich gegen Spahn

16.04.2018, 18:38 Uhr | AFP

Kritik: Gesetzliche Kassen stellen sich gegen Jens Spahn. Zwischen mehreren Geldscheinen liegen eine Gesundheitskarte der DAK, ein Stetoskop und Blister. (Quelle: imago/Steinach)

Geldscheine und Gesundheitskarte: Gesetzliche Krankenkassen stellen sich gegen Jens Spahns Forderung nach Beitragssenkungen. (Quelle: Steinach/imago)

Die gesetzlichen Krankenkassen stellen sich gegen die Forderung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) nach umfassenden Beitragssenkungen.

AOK-Chef Martin Litsch sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, Spielräume würden zwar an die Versicherten weitergegeben. Diese wollten aber auch eine solide Finanzplanung. Eine Sprecherin des GKV-Spitzenverbands sprach von möglichen Senkungen "in Einzelfällen". Kritik an den Rentenplänen der Koalition kam von den Arbeitgebern.

"Spielräume, die wir uns durch hochwertige und effiziente Versorgung erarbeitet haben, geben wir an die Versicherten weiter", sagte Litsch den RND-Zeitungen. Die Versicherten wollten aber "kein Beitragssatz-Jojo". Litsch sagte, Koalitionäre würden kostspielige Pläne verfolgen, daher sei mit zusätzlichen Ausgabenschüben zu rechnen. Die Kassen müssten "solide wirtschaften", sagte auch die Sprecherin des GKV-Verbandes. Das schreibe der Gesetzgeber mit Blick auf Betriebsmittel und Rücklagen vor.

Spahn: "Geld horten ist nicht Aufgabe der Krankenkassen"

Zuvor hatte Spahn gesagt, sehr viele Kassen hätten Spielräume für Beitragssenkungen. "Geld horten ist nicht Aufgabe der Krankenkassen". Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach zeigte sich überrascht von Spahns Vorstoß. "Die Höhe der Zusatzbeiträge wird von den Krankenkassen nach betriebswirtschaftlichen Kriterien festgelegt und von den Aufsichtsbehörden genehmigt", sagte er dem RND. Die Lage unterscheide sich von Kasse zu Kasse sehr stark.

Eine Sprecherin von Spahn verwies darauf, dass unabhängig von möglichen Beitragssenkungen entsprechend des Koalitionsvertrags derzeit die Rückkehr zur Beitragsparität zum Jahreswechsel vorbereitet werde. Auch dadurch werden die Versicherten entlastet. Der bislang alleine von ihnen zu entrichtende Zusatzbeitrag, der derzeit bei durchschnittlich 1,0 Prozent liegt, soll künftig zur Hälfte von den Arbeitgebern übernommen werden.

Verwendete Quellen:
  • AFP

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
NIVEA MEN: unkomplizierte Pflege für moderne Männer
jetzt bestellen auf NIVEA.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018