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Zusatzbeiträge bei Versicherungen: Koalition entlastet Millionen Deutsche

Krankenkassen-Zusatzbeiträge  

Koalition beschließt Entlastung für Millionen Deutsche

06.06.2018, 12:08 Uhr | Thorsten Severin, rtr

Zusatzbeiträge bei Versicherungen: Koalition entlastet Millionen Deutsche. Jens Spahn (CDU): Die Reform sorge laut des Bundesgesundheitsministers neben den Entlastungen auch für mehr Wettbewerb zwischen den Krankenkassen. (Quelle: dpa/Kay Nietfeld)

Jens Spahn (CDU): Die Reform sorge laut des Bundesgesundheitsministers neben den Entlastungen auch für mehr Wettbewerb zwischen den Krankenkassen. (Quelle: Kay Nietfeld/dpa)

Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf von Gesundheitsminister Jens Spahn gebilligt. Ab 2019 müssen gesetzlich Krankenversicherte die Zusatzbeiträge nicht mehr allein zahlen.

Laut dem Gesetzentwurf von Spahn sollen die Zusatzbeiträge vom 1. Januar 2019 an zur Hälfte von den Arbeitgebern beziehungsweise der Rentenkasse übernommen werden. Bisher wird der Zusatzbeitrag, der im Schnitt 1,0 Prozent des Bruttolohns ausmacht, allein von den Beschäftigten gezahlt. Zudem ist eine Entlastung für Kleinselbstständige vorgesehen: Ab 2019 wird für sie der monatliche Mindestbeitrag zur Krankenkasse auf 171 Euro halbiert.

Ab 2020: Abbau der Rücklagen

Ab 2020 sollen vermögende Krankenkassen darüber hinaus gezwungen werden, über einen Zeitraum von drei Jahren ihre Rücklagen so weit abzubauen, dass sie die Ausgaben eines Monats nicht mehr überschreiten. Mit dem Geld sollen die Beiträge gesenkt oder stabilisiert werden. Eigentlich sollte der Abbau der Rücklagen bereits 2019 beginnen, doch nun soll es zunächst eine Reform des Finanzausgleichs der Krankenkassen (RSA) geben.

Spahn spricht von einem guten Tag für die gesetzlich Krankenversicherten in Deutschland. Neben den Entlastungen sorge die Reform für mehr Wettbewerb zwischen den Krankenkassen. Dieser solle künftig nicht mehr dadurch verzerrt werden, dass einige Kassen zu viele Finanzreserven angehäuft hätten. Die Arbeitgeber haben die auf sie zukommenden milliardenschweren Mehrkosten für die Rückkehr zur Parität kritisiert.

Verwendete Quellen:
  • Reuters

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