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Kalorien sparen mit Köpfchen

ag

Aktualisiert am 20.11.2007Lesedauer: 3 Min.
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Sie haben ein paar Pfunde zu viel auf den Hüften, aber keine Lust auf eine entbehrungsreiche Diät? Kein Problem. Um Fett und Kalorien zu sparen, ist es nicht nötig, die Ernährung auf den Kopf zu stellen. Manchmal reicht es schon, ein paar Gewohnheiten umzustellen. Das falsche Dressing zum Salat, der Latte Macchiato im Maxi-Glas – da kommen ganz schnell einige Kalorien zusammen. Wer morgens seinen Milchkaffee durch einen Espresso oder einen Tee ersetzt, hat schnell mal 200 Kilokalorien (kcal) gespart. Naschereien und Eis sind durchaus erlaubt - doch auch hier gibt es leckere, figurfreundliche Alternativen. Ein Calippo-Fruchteis mit circa 25 kcal schlägt auf dem Energiekonto kaum zu Buche - ein "Magnum 5 Sinne" mit knapp 300 kcal dagegen entpuppt sich als Kalorienbombe. Fettfallen wie diese gibt es viele.

Getränke: Schorlen statt pure Säfte

Tagsüber ein paar Gläser Saft, zwischendurch ein Milchshake und abends zwei Gläser Wein? Das macht sich schnell auf der Waage bemerkbar. Getränke gehören zu den am häufigsten unterschätzten Dickmachern. Ein Glas Limo oder reiner Fruchtsaft liefert 80 bis 100 Kilokalorien. Indem Sie daraus eine Schorle machen und den Saft mit Wasser im Verhältnis eins zu drei mischen, können Sie den Brennwert erheblich reduzieren, ohne auf den fruchtigen Genuss ganz verzichten zu müssen. Besondere Vorsicht gilt bei alkoholischen Getränken. Als Faustregel gilt: Je mehr Alkohol enthalten ist, desto mehr Kalorien sind auch drin. Besonders Cocktails und Schnäpse sind wahre Zuckerbomben. Zum Vergleich: Ein 0,3-Glas Caipirinha enthält rund 325 kcal. Die gleiche Menge an trockener Weinschorle dagegen bringt es auf einen Brennwert von nur 150 kcal.

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Saucen: Joghurt statt Mayonaise

Nicht nur in Getränken, sondern auch in Saucen verstecken sich viele Dickmacher. Salatdressings, Pasta- oder Fleischsaucen können sich als wahre Kalorienfalle entpuppen. Üppige Salate in Restaurants mit Zutaten wie Käse, Oliven, Ei oder Thunfisch sind keinesfalls kalorienarm - besonders wenn sie mit einem schweren Dressing angemacht sind. Wer auf sein Gewicht achtet, sollte daher um Rahm- und Sahnesaucen besser einen Bogen machen und diese beispielsweise durch Gemüsesaucen ersetzen. Fettreiche Creme fraiche lässt hervorragend und ohne große Geschmackseinbußen durch Joghurt ersetzen. Und Salate schmecken ebenso lecker, wenn Sie mit Balsamico-Essig und Olivenöl statt mit Mayonaise angemacht sind.

Grillen: Forelle statt Bratwurst

Der Deutschen liebstes Freizeitvergnügen, das Grillen, endet nicht selten in einer wahren Kalorienorgie. Schweinesteaks, in deftige Marinaden eingelegt, hat es besonders in sich. Ebenso Bratwürste, in Kombination mit Ketchup. Wer den Grillspaß genießen möchte, ohne in die Fettfalle zu tappen, sollte auf mageres Geflügelfleisch oder Fisch setzen. Zum Vergleich: Für eine Bratwurst vom Schwein (150 Gramm) müssen Sie rund 460 kcal berechnen, für die gleiche Mensche gegrillter Forelle dagegen nur 155 kcal. Wer trotzdem nicht auf seine Wurst verzichten möchte, kann den Fettgehalt durch einen einfachen Trick reduzieren: Einfach die Wurst mit einem Zahnstocher anpieksen und in einer Aluschale auf den Rost legen. Auf diese Weise tropft ein großer Teil des Fettes einfach ab.

Süßigkeiten: Kaugummi statt Schokolade

Natürlich sind Süßigkeiten immer eine Frage des Geschmacks. Wer keine Lakritze mag, sollte es bei der nächsten Heißhungerattacke mal mit Kaugummi probieren. Laut einer englischen Studie können Kaugummis mit Minzgeschmack nämlich die Lust auf Süßes stillen. Ein weiterer Vorteil: Das Kauen bekämpft auch das Frust- oder Langeweile-Naschen. Bei Schokoriegeln heißt es genau hinschauen: Zum Vergleich: Ein Snickers-Riegel schlägt mit rund 300 kcal zu Buche, ein Hanuta dagegen bringt es auf "nur" 115 kcal. Auch bei Snacks und Knabbereien gibt es leckere Alternativen mit wesentlich geringerem Brennwert. Ein Beutel süßes Popcorn (40 Gramm) kommt auf rund 150 kcal. Das ist ungefähr die Hälfte des Brennwertes von Paprika-Chips.

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Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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