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Abnehmen: Mit dem Energiedichte-Prinzip Kalorien und Fett loswerden

DIÄT  

Abnehmen mit dem Energiedichte-Prinzip

07.01.2008, 12:25 Uhr | cme

Gemüse besitzt eine geringe Energiedichte. (Foto: Archiv)Gemüse besitzt eine geringe Energiedichte. (Foto: Archiv)Kalorienzählen ist out, Abnehmen nach dem Energiedichte-Prinzip ist in! Während viele herkömmliche Diäten darauf abzielen, Kalorien oder Fett zu sparen, berücksichtigt das Energiedichte-Prinzip auch den Sättigungswert von Lebensmitteln. Denn nur wer satt ist, kann eine Schlankheitskur durchhalten. Das Konzept, das sich unter anderem die Volumetrics-Diät und die neue Brigitte-Diät zunutze machen, beruht auf Mahlzeiten mit großem Volumen und geringem Kaloriengehalt. Neben wasserreichen Gerichten mit Früchten und Gemüse kommen auch Speisen mit hohem Ballaststoffgehalt auf den Tisch, wie Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte.

Sattmacherliste Vom Croissant bis zur Kartoffel


Erkennen, was satt macht

Das Energiedichte-Prinzip basiert auf der Erkenntnis, dass eine Diät nur dann erfolgreich ist, wenn sie auch satt macht. Nicht die absolute Anzahl der Kalorien ist dabei entscheidend, sondern die so genannte "Kaloriendichte" (=Energiedichte), also die Kalorienzahl pro Gramm oder Portion. Dazu werden leichte Sattmacher und keine gehaltvollen Dickmacher auf den Speiseplan gesetzt. Dieses Prinzip ist zwar nicht neu, aber leicht verständlich und einfach umzusetzen. Es deckt sich auch mit Expertenempfehlungen. Helmut Oberritter, wissenschaftlicher Leiter der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, bestätigt: "Mit wenigen Kalorien den Magen zu füllen ist natürlich die beste Voraussetzung, sein Gewicht in den Griff zu bekommen".

Den Magen überlisten

Um das zu erreichen, muss der Magen überlistet werden. Das funktioniert am besten mit Lebensmitteln, die nach "viel" aussehen, aber nur wenig Kalorien haben. Satt wird man dabei trotzdem, denn die Magen-Rezeptoren signalisieren dem Gehirn: "Große Portion. Magen gut gefüllt". Besonders gut eignen sich Lebensmittel mit einem hohen Wassergehalt und niedriger Energiedichte, das heißt: maximal 1,5 Kilokalorien pro Gramm. Dazu zählen beispielsweise Gurken, Tomaten, Champignons und Kartoffeln genauso wie Nudeln, entrahmter Joghurt, Hähnchenbrust, mageres Kalbfleisch oder Tintenfisch. Lebensmittel mit hoher Energiedichte (über 2,5 kcal pro g) sollten nur gelegentlich verzehrt werden. Eine Lebensmittel-Liste mit Angaben zur Energiedichte findet sich beispielsweise in der neuen Brigitte-Diät oder im Buch Satt und schlank mit der Volumetrics-Diät (Gräfe und Unzer).

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