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Effekte des Fastens - Was passiert mit dem Körper?

Effekte des Fastens: Was passiert mit dem Körper?

13.02.2012, 09:31 Uhr | cf (CF)

Fasten liegt im Trend und dient vielen Menschen als Ausgleich vom stressigen Alltag und ungesundem Ernährungsverhalten. Doch welchen Effekt hat es eigentlich auf Geist und Körper, wenn ihm feste Nahrung entzogen wird?

Effekte bei Verzicht auf Genussmittel

Die Gründe, sich zum Fasten zu entschließen, sind ganz unterschiedlich. In der Regel soll durch den Verzicht auf feste Nahrung jedoch ein bestimmtes Ziel erreicht werden, wie beispielsweise die Reinigung von Körper und Geist, Entschlackung oder auch die Gewichtsabnahme. Wenn Sie während der Fastenkur komplett auf Alkohol verzichten, werden Leber, Gehirn und Bauchspeicheldrüse entlastet, da Alkohol eine giftige Substanz für den Körper ist. Die mit Alkohol einhergehende Leberverfettung geht schon nach kurzer Zeit des Verzichts deutlich zurück.

Auch beim Verzicht auf Nikotin lassen sich Verbesserungen bei der Durchblutung und Lungenstabilisierung schnell erkennen. Wer seinem Körper etwas Gutes tun möchte, schließt beim Fasten immer auch den Verzicht auf sämtliche Genussmittel mit ein. Entsprechend sollten beispielsweise auch Kaffee und Fleisch darunter fallen, da sie im Übermaß schädlich für den Körper sind. Verzicht auf Fleisch kann beispielsweise effektiv Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen. (Richtig fasten: Welche Fehler Sie vermeiden sollten)

Effekte auf Geist und Körper beim Fasten

Beim Fasten werden nur noch flüssige Stoffe aufgenommen, wodurch der Darm vollständig geleert und gereinigt wird. Der Körper scheidet alle Schadstoffe aus und der Darm wird entlastet. Während des Fastens wird zunächst der Kohlenhydratspeicher aus verschiedenen Bereichen des Körpers aufgezehrt. Bereits am dritten Tag des Fastens beginnt der Körper, vermehrt Eiweiß abzubauen, der schlimmste Hunger ist dann in der Regel bereits überwunden. (Entgiftung beim Entschlacken: Sinnvoll oder reiner Mythos?)

Nach etwa einer Woche greift der Körper zusätzlich und verstärkt auf die Fettreserven zurück, was sich auch am Gewicht bemerkbar macht. Auch psychisch lassen sich Veränderungen feststellen, es besteht eine erhöhte Gefahr von depressiven Gemütszuständen, Müdigkeit und Schlappheit. Da Fasten purer Stress für den Körper ist, wird aus medizinischer Sicht davon abgeraten, länger als zwei Wochen und mehr als zweimal pro Jahr zu fasten. Ein medizinischer Check bei Ihrem Hausarzt sollte obligatorisch sein. (Welche Nebenwirkungen beim Fasten auftreten können)

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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