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Bauchfett: Bauchumfang lässt sich leicht messen

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Bauchumfang  

Morgens das Maßband anlegen

17.05.2018, 14:28 Uhr | dapd

Bauchfett: Bauchumfang lässt sich leicht messen . Eine Ärztin misst den Bauchumfang eines übergewichtigen älteren Mannes. (Quelle: Getty Images/FredFroese)

Regelmäßige Messung: Der Bauchumfang ist entscheidend für Ihre Gesundheit. Man sollte ihn im Blick behalten. Das können sie regelmäßig selbst tun. (Quelle: FredFroese/Getty Images)

Wie gefährlich Übergewicht ist, hängt von der Verteilung des Körperfetts ab. Bauchfett ist dabei gefährlicher als Hüftspeck. Die sogenannte Waist-to-Height-Ratio (WHtR) gibt das Verhältnis der Körpergröße zum Taillenumfang an. Der Bauchumfang lässt sich leicht selbst messen. Dabei ist allerdings entscheidend, dass man zur richtigen Tageszeit misst. t-online.de gibt Tipps, was man beim Messen beachten sollte.

Bauchfett ist gefährlich

Menschen, bei denen sich Übergewicht vor allem am Bauch festsetzt, haben ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Gefährlich ist nicht der dicke Bauch an sich, sondern das Fett, das die inneren Organe umgibt. Dieses lagert sich zum Beispiel rund um Darm, Leber oder Magen ab. Das Bauchfett produziert außerdem Hormone, die Blutdruck, Blutfettwerte und Blutzucker erhöhen.

So einfach messen Sie den Bauchumfang

Ob der "Rettungsring" noch in Ordnung oder schon bedenklich oder gar gefährlich ist, lässt sich mit einer einfachen Messung herausfinden, der sogenannten Waist-to-Height-ratio (WHtR). Sie setzt den Taillenumfang in Bezug zur Körpergröße. So können Sie den Wert selbst ermitteln:

  • Legen Sie sich morgens mit nüchternem Magen ein Maßband um den nackten Bauch. Entspannen Sie die Bauchmuskeln, lassen Sie die Luft aus der Lunge strömen. Messen Sie jetzt Ihren Bauchumfang knapp oberhalb des Nabels.
  • Nun teilen Sie Ihren Taillenumfang in Zentimetern durch Ihre Körpergröße in Zentimetern. Das Ergebnis ist die WHtR.

Wert über 0,5 ist kritisch

"Für unter 40-Jährige gilt dabei ein Wert über 0,5 als kritisch. Sie sind dann übergewichtig und krankheitsgefährdeter", sagt Astrid Maroß, Ärztin im AOK-Bundesverband. Zwischen 40 und 50 Jahren liegt dieser Faktor zwischen 0,5 und 0,6; bei über 50-Jährigen ist der Richtwert 0,6. Dieser Faktor gilt sowohl für Männer als auch für Frauen, verändert sich aber mit zunehmendem Alter leicht, weil sich auch die Statur etwa bis zum 50. Lebensjahr bei den meisten leicht verändert.

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