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Abnehmen: So tappen Sie nicht in die Heißhungerfalle

Abnehmen  

So überstehen Sie Heißhungerattacken

23.05.2013, 16:58 Uhr | dpa/tmn, akl, stw

Abnehmen: So tappen Sie nicht in die Heißhungerfalle . Abnehmen: Bei Heißhungerattacken fällt es vielen schwer, nicht zu Kuchen und Schokolade zu greifen.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Bei Heißhungerattacken fällt es vielen schwer, nicht zu Kuchen und Schokolade zu greifen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ob am Abend vor dem Fernseher oder tagsüber im Büro - die Lust auf Schokolade, Chips oder andere kalorienreiche Leckereien kommt oft plötzlich. Und wir greifen meist hemmungslos zu. Einfache Tricks gegen Frust-Chips und Schokoladen- Heißhunger.

Frustessen sorgt für noch mehr Ärger

Vor allem Langeweile, Frust und Stress lassen die Lust auf Essen wachsen. Besonders schlimm: Frustessen sorgt nur kurz für ein besseres Gefühl. Danach fühlt man sich meist noch schlechter als davor: "Die ursächliche Situation besteht ja noch", sagt Margret Morlo vom Verband für Ernährung und Diätetik (VFED). Zusätzlich ist man gefrustet, da man schon wieder zu Schokolade und Keksen gegriffen hat. "Sobald man geschluckt hat, ärgert man sich", erklärt die Expertin. "Das positive Gefühl hält nur so lange an, wie man isst."

Stellen Sie sich Regeln auf

Wer kann, sollte daher auf etwas Gesundes ausweichen. Für viele ist das aber unrealistisch: "Wenn man Frust hat, will man was Leckeres, was Süßes", sagt die Diätassistentin. Da hilft es mehr, sich feste Regeln aufzustellen: "Egal, was passiert, ich esse nicht mehr als drei Bonbons pro Tag." Das Einhalten dieser Regeln könne man üben, sagt Morlo. Außerdem bietet es sich an, diese Regeln aufzuschreiben, um sie stets vor Augen zu haben: Auf Zettelchen in der Keksdose, in der Süßigkeiten-Schublade oder im Kühlschrank dienen sie als Erinnerung - und als eine Art Stoppschild. 

Besser keine Mahlzeiten ausfallen lassen

Heißhunger lässt sich hingegen vermeiden, indem man richtig isst. Wer ordentlich frühstückt, schafft eine gute Basis gegen die Essenslust. Wichtig sind Ballaststoffe, Vitamine und Eiweiß. Müsli mit Obst und Joghurt sättigt lange und ist gesund. Verzichten Sie nicht auf das Mittag- und Abendessen und essen Sie sich satt. Der Körper braucht regelmäßig Nahrung, damit der Insulinspiegel konstant bleibt. Zucker- und fettreiche Speisen sollten Sie meiden. Kommt der Hunger zwischendurch, sind Nüsse, Obst und Quark gute Hungerstiller.

Ausreichend trinken und bewegen

Wichtig ist, dass man zwei bis drei Liter am Tag trinkt. Greifen Sie zu Wasser, ungesüßten Tees und verdünnten Fruchtsaftschorlen. Zum einen füllen die Getränke den Magen, zum anderen wird der Stoffwechsel gefördert. Wer sich bewegt, hemmt ebenfalls die Lust auf Süßes. Der Kopf kommt auf andere Gedanken, es kommt keine Langeweile auf und die Bewegung ist gut für den Körper. Leistungssport muss es aber nicht sein. Ein Spaziergang hemmt den Heißhunger ebenso.

Halten Sie 15 Minuten durch

Sollten Sie dennoch einen starken Drang nach Süßem verspüren, gibt es einen einfachen Tipp. Denn oft ist die Heißhungerattacke nach einer Viertelstunde wieder vorbei. Diese Zeit müssen Sie überbrücken. Lenken Sie sich ab. Gehen Sie spazieren, erledigen Sie Handgriffe im Haushalt oder telefonieren Sie. Auch Zähneputzen und Kaugummikauen helfen. Der Mentholgeschmack hemmt den Hunger und die Kaubewegungen sind eine gute Beschäftigung.

Auch scharfe Gerichte bremsen den Appetit und regen den Stoffwechsel an. Wer Schärfe nicht gewohnt ist, wird sowieso weniger essen.

Süßigkeiten nicht mit ins Büro nehmen

Viele Berufstätige kennen die Situation: Man greift unbewusst zu Süßigkeiten. Um das zu vermeiden, bleiben Süßigkeiten am Arbeitsplatz besser außer Sichtweite, sagt Morlo. Um nicht wahllos etwas in sich hineinzustopfen, hilft es außerdem, nur kleinere Portionen mitzunehmen - statt einer großen Tafel Schokolade zum Beispiel nur einen Riegel. Noch besser ist es, erst gar keine Naschereien mit ins Büro zu nehmen.

Auch optische Reize können Lust auf Süßes machen. Verzichten Sie auf Schokolade als Hintergrundbild am Computer und den Bildschirmschoner mit Gummibärchen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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