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Fitness: Fahrradpendler können sich Fitnessstudio sparen

Radfahren  

Fahrradpendler können sich Fitnessstudio sparen

09.04.2014, 10:04 Uhr | dpa

Fitness: Fahrradpendler können sich Fitnessstudio sparen. Fahrradpendler brauchen kein Fitnessstudio. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wer regelmäßig mit dem Fahrrad zur Arbeit pendelt, verbrennt Kalorien und wird fit. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Mehrmals die Woche mit dem Fahrrad zur Arbeit radeln, tut der Fitness gut. "Wer drei- bis viermal pro Woche 30 bis 45 Minuten radelt, der hat alles für seine Gesundheit getan", sagt Achim Schmidt von der Deutschen Sporthochschule Köln. Eine Viertelstunde morgens hin zur Arbeit und die gleiche Etappe abends zurück nach Hause reichen aus, um Übergewicht und typischen Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck, Herzleiden oder Diabetes vorzubeugen.

"Wichtig ist, beim Radfahren kontinuierlich zu treten statt sich ständig rollen zu lassen", betont Schmidt. Und das in einem möglichst leichten statt schweren Gang. "Eine hohe Trittfrequenz hat einen besseren Trainingseffekt, außerdem schont das Fahren in leichten Gängen die Gelenke", erläutert der Radsportexperte.

Regelmäßiges Radeln verbrennt viele Kalorien

Fahrradfahren wirke sich in vieler Hinsicht positiv auf Körper und Geist auf: "Es ist gut für das Herz-Kreislauf-System, es stärkt die Muskulatur in Beinen, Gesäß, Rücken und Nacken und hält den Bewegungsapparat in Schuss", zählt Schmidt auf. Die Psyche profitiere zum Beispiel vom Tageslicht, das Radler abbekommen, aber auch von der Abwechslung: Denn vom Fahrradsattel aus bekommen Pendler unterwegs mehr zu sehen, als wenn sie sich in einen vollen Bus quetschen.

Wer fleißig strampelt und es nicht allzu gemütlich angehen lässt, verbrennt laut Schmidt viele Kalorien und erreicht sehr schnell eine Grundfitness, die bleibt. Außerdem hat Radeln etwa im Vergleich zum Laufen den Vorteil, dass sich Ungeübte kaum überfordern können, was kontraproduktiv wäre.

Das Fahrrad muss die richtige Größe haben

Ein Fehler ist unter Alltagsradlern allerdings verbreitet: Das Fahrrad ist zu groß oder zu klein für sie, beziehungsweise Sattel und Lenker sind falsch eingestellt. "Die Leute sitzen oft viel zu tief", hat Schmidt beobachtet. Das ist nicht nur anstrengend beim Treten, sondern schädlich für die Gelenke. Die Sattelhöhe stimmt, wenn das unten stehende Pedal mit ausgestrecktem Bein und waagerechtem Fuß knapp zu erreichen ist.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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