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Nüsse: Warum Nüsse so gesund sind

Nüsse  

Nüsse: Darum sind Nüsse so gesund

28.08.2014, 08:45 Uhr | t-online.de

Obwohl Nüsse auf der einen Seite als Figurkiller gelten, stufen Ernährungsexperten sie als äußerst gesund ein. Sie enthalten jede Menge mehrfach ungesättigte Fettsäuren (MUF), die der Körper zum Zellaufbau benötigt. Die wertvollen Fette beeinflussen außerdem die Blutfettwerte positiv und schützen so die Blutgefäße vor Verkalkung. Zudem liefern Nüsse reichlich Vitamine und Mineralstoffe, zum Beispiel Vitamin E und Eisen. Lesen Sie hier, worauf Sie beim Einkauf achten müssen, wann man besser auf Nüsse verzichtet und welche leckeren Gerichte Sie mit Nüssen zaubern können.


Nüsse sind sparsam genossen sehr gesund

Nüsse sind reich an B-Vitaminen, Vitamin E, Magnesium, Kalium, Folsäure und Eisen. Dank der ungesättigten Fettsäuren und Vitamin E beugen Nüsse Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Wegen der B-Vitamine haben sie eine positive Wirkung auf Gehirn und Nervensystem und stärken die Konzentrationsfähigkeit. Knacken Sie täglich eine Handvoll Nüsse. Bei etwa vier bis fünf Walnüssen am Tag - rund 140 Gramm pro Woche - fällt ihr Fett kaum ins Gewicht, so die Verbraucherschützer der Stiftung Warentest. Mehr sollten es aber nicht sein, denn die knackigen Früchte sind wahre Kalorienbomben und enthalten jede Menge Fett.

Gut für Herz und Nerven

Der Fettgehalt von Nüssen liegt zwischen 36 und 72 Prozent. Die enthaltenen essentiellen Fettsäuren sind außerordentlich gesund. Eine spanische Studie zeigt, dass vor allem Walnüsse die Arterien elastisch halten und somit vor Herzinfarkt schützen. In unterschiedlichen amerikanischen Studien - wie der Nurses' Health Study - wurde zudem der Zusammenhang zwischen häufigem Nussverzehr und einem reduzierten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen nachgewiesen. Demnach sank bei Probanden, die mehr als viermal wöchentlich Nüsse aßen, das Herzinfarktrisiko um 40 Prozent.

Hände weg von schimmeligen Nüssen

Falsch gelagerte Nüsse können schnell schimmeln und giftige Schimmelpilze wie Aflatoxine bilden. Aflatoxine können vor allem Leber- und Nierenkrebs verursachen. Für Walnüsse, Haselnüsse und und Co. gilt: Nüsse vor dem Essen immer kontrollieren. Sind die Kerne oder gar die Schale verschimmelt, besser sofort aussortieren. Die Giftstoffe werden auch durch Kochen, Backen oder Braten nicht zerstört. Auch bitter, ranzig oder kratzig schmeckende Nüsse gehören in den Müll.

Allergiker müssen vorsichtig sein

Nüsse zählen aber auch zu den häufigsten Auslösern von Allergien. Wer bereits unter einer Pollenallergie leidet, sollte mit Nüssen sehr vorsichtig sein. Besonders Birkenpollenallergiker reagieren aufgrund von Kreuzallergien auch schon kleinste Mengen von Haselnüssen. Aber auch bei Walnüssen, Erdnüssen, Mandeln und Cashewnüssen müssen Allergiker vorsichtig sein. Allergikern bleibt nichts anderes übrig, als die entsprechenden Nusssorten zu meiden. Am verträglichsten ist die Kokosnuss.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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