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Krebsvorsorge: Wie Brot vor Krebs schützt

BROT  

Wie Brot vor Krebs schützt

07.11.2008, 10:32 Uhr | cme, t-online.de

Brot kann möglicherweise Darmkrebs vorbeugen. (Foto: imago)Brot kann möglicherweise Darmkrebs vorbeugen. (Foto: imago)Wer viel Brot isst, hat möglicherweise ein geringeres Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Darauf wiesen jetzt Ernährungswissenschaftler der Universität in Jena hin. Vermutlich schützt die Kombination aus Ballaststoffen und so genannten Antioxidantien den Verdauungstrakt. Die Forscher wollen nun herausfinden, wie die Inhaltsstoffe der Backwaren genau auf den Darm wirken. In Zukunft soll es dann möglich sein, Brote zu entwickeln, die durch einen hohen Anteil an Antioxidantien und Ballaststoffen besonders gesundheitsfördernd seien.


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Ballaststoffe beugen Krebs vor

Brot gilt bei Experten als gesundes Lebensmittel - zumindest, wenn die Vollkornvariante gewählt wird. Nicht nur der hohe Ballaststoffgehalt macht die Getreideprodukte so wertvoll. Während bei Weißbrot und Produkten aus hellem Mehl die äußersten Schichten des Getreidekorns entfernt werden, stecken in Vollkornbrot sämtliche Inhaltsstoffe des Getreidekorns. Dies sind neben Ballaststoffen auch Mineralstoffe und Vitamine. Eine ballaststoffreiche Ernährung gilt als wichtiger Faktor zur Vorbeugung von Krebs. Die Jenaer Forscher wollen nun herausfinden, welche Rolle die enthaltenen Antioxidantien spielen. Dies sind pflanzliche Inhaltsstoffe, die den Körper vor schädlichen Einflüssen, zum Beispiel aus Schadstoffen, schützen können.

Dunkles Brot nicht immer besser

Ob ein Brot tatsächlich aus Vollkornmehl gebacken wurde, ist auf den ersten Blick nicht leicht zu erkennen. Die Farbe des Brotes sagt ebenso wenig aus wie die Zahl der Körner auf der Kruste. So enthält ein relativ helles Grahambrot (Weizenvollkornbrot) mehr wertvolle Inhaltsstoffe als ein dunkel gefärbtes Roggenbrot aus ausgemahlenem Mehl. Achten Sie am besten auf die Bezeichnung "Vollkornbrot". Nur Brote, die zu mindestens 90 Prozent aus Vollkornmehl oder -schrot bestehen, dürfen so bezeichnet werden. Wer keine groben Körner verträgt, fragt am besten nach fein gemahlenem Vollkornbrot. Bei verpacktem Brot hilft der Blick auf die Packung: Vollkornmehl oder Vollkornschrot sollte möglichst weit vorne stehen.

Vorsicht bei Fantasienamen

"Fünf-Körner-Brot", "Bergsteigerbrot" oder "Quarkbrot": Bäcker zeigen viel Fantasie, um ihrem Brot ein positives und gesundes Image zu verpassen. Doch solche Fantasienamen sagen über die Qualität wenig aus. Allerdings muss der Bäcker zusätzlich die Brotsorte (Verkehrsbezeichnung) angeben. Diese Bezeichnungen, wie zum Beispiel "Roggenbrot", "Weizenmischbrot" oder "Roggenvollkornbrot", sind geschützt und müssen bestimmte Vorgaben einhalten. Was als Vollkornbrot bezeichnet wird, muss auch zu 90 Prozent aus Vollkornmehl oder -schrot bestehen. Dennoch kann es nicht schaden, ab und zu die Brotsorte zu wechseln. Das schmeckt nicht nur besser, sondern liefert auch von den Inhaltsstoffen her mehr Abwechslung.

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