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New York will Steuer auf Limonaden einführen

Limonade  

New York will Steuer auf Limonaden einführen

15.12.2008, 19:44 Uhr | bri/dpa

Cola: In New York will man die Limonade besteuern. (Foto: dpa)In New York will man Cola besteuern. (Foto: dpa)Eine Cola könnte in New York künftig teurer werden. Mit einer neuen Steuer auf zuckerhaltige Limonadengetränke will der US-Bundesstaat New York zum einen seine leeren Kassen auffüllen, zum anderen sollen die New Yorker zu einer gesünderen Lebensweise animiert werden. Das berichtet die Zeitung "New York Daily News". Die New Yorker müssen schon seit einiger Zeit mit Maßnahmen gegen Übergewicht leben: Seit Mitte 2008 sind an Imbissbuden und in Lokalen gesundheitsschädliche Transfette als Zutaten verboten.

Cola 15 Prozent teurer

Eine reguläre Cola beispielsweise solle 15 Prozent mehr kosten als die gleiche Menge der zuckerfreien Version, berichtete die Zeitung über die "Übergewicht-Steuer". Gesündere Getränke wie Milch, Saft und Wasser seien von dem Aufschlag ausgenommen.

Über 400 Millionen Dollar zusätzliche Einnahmen erhofft

Der New Yorker Gouverneur David Paterson will seinen Plan zusammen mit weiteren Steueränderungen am 16. Dezember in der Hauptstadt Albany vorstellen. Die Übergewicht-Steuer soll 404 Millionen Dollar (297 Millionen Euro) pro Jahr zusätzlich in den New Yorker Haushalt bringen, hofft Paterson. Der Haushalt des Bundesstaates New York hat derzeit ein Defizit von 15 Milliarden Dollar.

Fettverbot am Big Apple

Die New Yorker sind Maßnahmen der Regierung gegen Übergewicht gewohnt: Bereits seit Mitte 2008 gibt es in der Stadt New York ein Gesetz, wonach so genannte Transfette als Zutaten in Speisen verboten sind. Imbissbuden und Lokale dürfen diese Fette nicht mehr benutzen. Transfette sind künstlich gehärtete Fette. Hersteller und Restaurants nutzen sie, da sie preiswerter als andere Fettarten sind, länger haltbar und häufiger wieder zu gebrauchen. Jedoch gelten sie auch als gesundheitsschädlich, weil sie den Cholesterinspiegel in die Höhe treiben und Herz-Kreislauf-Krankheiten begünstigen.

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