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Ernährungsreport: Deutsche naschen zu viel

Ernährung  

Deutsche naschen zu viel

17.12.2008, 19:23 Uhr | bri/dpa

Ernährung: Deutsche essen zu viel Süßes. (Foto: imago)Deutsche essen zu viel Süßes. (Foto: imago)Süße Bonbons, Schokolade, Gelee - in Deutschland wird zu viel Süßes gegessen. Das zeigt der aktuelle Ernährungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Dagegen ist laut dem Bericht der Verzehr von fettreicher Kost und Alkohol gesunken. Die Folge falscher Ernährung sind Übergewicht in allen Altersgruppen sowie gesundheitliche Risiken.

Zuckerverbrauch nimmt seit Jahren zu

Der Zuckerverbrauch hat laut DGE-Bericht seit 1995 um 400 Gramm pro Kopf und Jahr zugenommen. Zucker gilt als "leerer" Energieträger, der keine Vitamine und Mineralstoffe enthält. Der gesteigerte Zuckerverbrauch kommt daher, dass die Deutschen mehr Gummibonbons, Gelee sowie zuckersüßen Erfrischungsgetränke verzehren.

Zu viel Pommes auf dem Teller

Im Bericht heißt es, dass der Konsum von frittierten und damit kalorienreichen Kartoffelerzeugnissen wie Pommes frites seit Jahren steigt. Und zwar um 600 Gramm pro Kopf und Jahr seit 1995. Laut DGE führt das zur Aufnahme von gesundheitsschädlichen gesättigten Fettsäuren. Außerdem nimmt der Getreideverzehr langfristig ab und damit auch der Verzehr von Ballaststoffen. Das sieht die DGE kritisch, weil eine hohe Ballaststoffzufuhr sättigt und damit eine übermäßige Energiezufuhr verhindern kann.

Trend zu mehr Obst

Der Bericht vermeldet auch Positives: Die Deutschen essen mehr Obst und Gemüse sowie Fisch und Geflügel. Außerdem essen sie weniger Eier, tierische Fette und Margarine. Der Fleischverbrauch in Deutschland ist laut DGE immer noch hoch. Zwar sei Fleisch reich an zahlreichen Vitaminen und Spurenelementen, enthalte aber auch unerwünschte gesättigte Fettsäuren und Cholesterol. Ein hoher Fleischverzehr könne je nach Zubereitungsform, zum Beispiel mit fettreichen Soßen oder Panaden, auch eine erhöhte Fettzufuhr bedingen.

Deutschland trinkt weniger Bier

Laut DGE-Bericht ist der Verbrauch von Mineralwasser gestiegen. Und zwar seit 1995 um 4,4 Liter pro Kopf und Jahr. Seit Jahren wird im Gegenzug weniger Alkohol getrunken. Der Bierkonsum nahm seit 1995 um 1,9 Liter pro Kopf und Jahr ab.

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