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Übergewicht in jungen Jahren erhöht Sterberisiko

Übergewicht  

Übergewicht in jungen Jahren verdoppelt Sterberisiko

13.07.2010, 12:50 Uhr | dpa, dpa

Übergewicht in jungen Jahren erhöht Sterberisiko. Übergewicht: Junge Männer mit Übergewicht leben gefährlich - sie sterben früher. (Foto: Archiv)

Junge Männer mit Übergewicht leben gefährlich - sie sterben früher. (Foto: Archiv)

Junge Männer mit Übergewicht haben nach einer neuen Studie ein doppelt so hohes Sterberisiko wie normalgewichtige Männer. Dieses erhöhte Risiko gelte das ganze Leben lang, berichteten die Wissenschaftler auf einem internationalen Fachkongress zu Übergewicht in Stockholm.

Nur die Hälfte der Dicken wurde siebzig

Die Forscher des dänischen Instituts für vorbeugende Medizin hatten Gesundheitsdaten von 1.930 dicken Wehrpflichtigen mit denen von 3.601 normalgewichtigen abgeglichen. In deren weiterem Lebensverlauf waren als 70-Jährige noch 70 Prozent der Normalgewichtigen am Leben, aber nur 50 Prozent der Übergewichtigen. Dabei hatten mehr als 70 Prozent ihr zu hohes Gewicht aus jungen Jahren auch in späteren Lebensphasen behalten.

Je höher der BMI desto größer das Risiko

Für die Untersuchung hatten die Experten die Daten von über 5.000 Wehrpflichtigen ausgewertet. Dabei fanden sie heraus, dass sich das Sterberisiko mit jedem zusätzlichen BMI-Punkt (Body Mass Index) um zehn Prozent erhöht. Der BMI ist eine Maßzahl zur Bewertung des Gewichts im Verhältnis zur Körpergröße. Im Durchschnitt starben die Übergewichtigen acht Jahre früher als die Normalgewichtigen.

Übergewicht hat lebenslange Folgen

Die Leiterin des Projektes, Esther Zimmermann, meinte: "Es ist sehr wichtig, dass wir die lebenslangen Konsequenzen von Übergewicht im Alter um die 20 genau ermitteln, wenn man nur daran denkt, wie rapide sich Übergewicht als Epidemie ausbreitet. Die Männer wurden bis zum Alter von 80 Jahren beobachtet. Es handele sich um die erste Studie, die den Einfluss des Übergewichts über einen so langen Zeitraum ausgewertet habe, sagte Zimmermann. Die Ergebnisse wurden um andere Einflussfaktoren wie Rauchen bereinigt.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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