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Mediterrane Kost schützt vor dem Metabolischen Syndrom

Mediterrane Kost schützt vor dem Metabolischen Syndrom

07.03.2011, 14:09 Uhr | dpa, cme

Mediterrane Kost schützt vor dem Metabolischen Syndrom. Mittelmeerdiät: Mediterrane Kost schützt das Herz. (Foto: imago)

Mittelmeerdiät: Mediterrane Kost schützt das Herz. (Foto: imago)

Dass mediterrane Kost mit Olivenöl, Fisch und Gemüse gut fürs Herz ist, vermuten Wissenschaftler schon länger. Jetzt haben griechische Wissenschaftler in einer Metastudie die schützenden Faktoren entschlüsselt. So wirkt sich die südländische Kost positiv auf den Stoffwechsel aus und kann das so genannte Metabolische Syndrom verhindern. Diese Stoffwechselentgleisung gilt als maßgeblicher Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Metabolisches Syndrom: Vier tödliche Risiken

Das Metabolische Syndrom bezeichnet eine Stoffwechselentgleisung, bei der ein Patient gleichzeitig unter Fettleibigkeit, erhöhten Blutfettwerten, Diabetes und Bluthochdruck leidet. Für die Untersuchung des Syndroms werteten die Wissenschaftler der Harokopio-Universität in Athen 50 Studien mit insgesamt einer halben Million Teilnehmer aus. Dabei fanden Sie heraus, dass eine Ernährungsweise mit Olivenöl sowie viel Obst und Gemüse dem Metabolischen Syndrom vorbeugt. Dabei werden auch die einzelnen, oben genannten Faktoren des Syndroms positiv beeinflusst.

Viel Fisch und Gemüse, wenig rotes Fleisch

Zu einer mediterranen Ernährung zählen die Forscher Lebensmittel mit einem hohen Anteil einfach ungesättigter Fettsäuren, zum Beispiel Olivenöl, sowie Obst, Gemüse, Vollkorngetreide und Milchprodukte mit wenig Fett. Fisch und Huhn, sowie Nüsse und Hülsenfrüchte sollten demnach wöchentlich auf dem Speiseplan stehen, rotes Fleisch jedoch kaum. Auch ein mäßiger Konsum von Alkohol, beispielsweise zu den Mahlzeiten, ist bei der mediterranen Ernährung erlaubt.

Studienleiter Demosthenes Panagiotakos betonte, nach seinem Wissen sei diese Metaanalyse die erste Studie, die sich systematisch mit den positiven Effekten der mediterranen Küche auf das metabolische Syndrom auseinander gesetzt habe. Die sogenannte Metaanalyse wurde im US-Fachblatt "Journal of The American College of Cardiology" veröffentlicht.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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