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Ist Olivenöl wirklich so gesund?

dpa-tmn, lac/t-online

Aktualisiert am 14.05.2013Lesedauer: 3 Min.
Olivenöl ist nicht so gut wie sein Ruf.
Olivenöl ist nicht so gut wie sein Ruf. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Ob zum Braten, Backen oder fürs Salatdressing: Speiseöl ist aus der Küche nicht wegzudenken. Doch Öl schmeckt nicht nur gut, sondern liefert dem Körper auch wichtige Vitamine und Fettsäuren. Vor allem Olivenöl gilt als gesund. So haben französische Wissenschaftler herausgefunden, dass Menschen, die viel Olivenöl essen, ein um 40 Prozent geringeres Schlaganfallrisiko haben. Aber wie wertvoll ist Olivenöl wirklich? Folgt man den Empfehlungen von Ernährungswissenschaftlern, sollte man aber lieber häufiger zu anderen Ölsorten greifen. Das sind die gesündesten Speiseöle.

In Sonnenblumenöl stecken viele gesunde Fettsäuren

Wie gesund ein Speiseöl ist, hängt vom Anteil der verschiedenen Fettsäuren ab. Empfehlenswert sind Öle, die wenig gesättigte Fettsäuren enthalten, dafür aber viele mehrfach ungesättigte, essenzielle Fettsäuren. Denn gesättigte Fettsäuren können den Gefäßen schaden und das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall erhöhen. Palmöl hat einen sehr hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren (46 Prozent). Besonders wenig gesättigte Fettsäuren sind mit jeweils acht Prozent in Raps- und Sonnenblumenöl enthalten - beim Olivenöl ist der Anteil mehr als doppelt so hoch (19 Prozent). Zudem enthält Olivenöl mit acht Prozent verhältnismäßig wenig mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Zum Vergleich: In Sonnenblumenöl stecken 65 Prozent, in Sojaöl 62 und in Maiskeimöl 51 Prozent.

Rapsöl liefert wertvolles Vitamin A

Entscheidend ist auch, wie viel fettlösliche Vitamine im Öl stecken. Da die Vitamine bereits im Fett gelöst sind, kann der Körper sie besonders gut aufnehmen. Weizen-, Mais- und Reiskeimöl sind besonders reich an Vitamin E. Viel Vitamin A ist in Palmöl und in Rapsöl enthalten. Grundsätzlich sollte man kaltgepresste (native) Speiseöle verwenden. Denn wird bei das Öl bei der Gewinnung erhitzt, gehen Vitamine verloren. Zudem entstehen dabei die so genannten 3-MCPD-Fettsäureester. Experten befürchten, dass der Körper daraus das Nieren schädigende freie 3-MCPD bilden kann. Übrigens: Nicht jedes Rapsöl eignet sich für alle Anwendungen in der Küche. So ist raffiniertes Rapsöl besonders gut zum Backen und Braten geeignet. Kaltgepresstes Rapsöl jedoch sollte nicht zum Braten verwendet werden, da sich hier schon bei 140 Grad bestimmte Stoffe im Öl zersetzen und ungesunde Verbindungen bilden können.

Omega 3-Anteil ist bei Walnussöl besonders hoch

Wichtig ist aber nicht nur die Gesamtmenge an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, sondern auch, wie hoch der Anteil an Omega 3- und Omega 6-Fettsäuren ist. Ernährungswissenschaftlern zufolge nehmen die meisten Deutschen zu wenig Omega 3-Fettsäuren, aber zu viel Omega 6-Fettsäuren auf. Deshalb sollte man häufiger zu Ölen greifen, die einen hohen Anteil an Omega 3-Fettsäuren haben. Dazu gehören Lein-, Walnuss-, Raps-, Soja- und Weizenkeimöl. Oliven- und Sonnenblumenöl hingegen enthalten sehr wenig Omega 3-Fettsäuren.

Die Mischung macht's

Olivenöl ist also nicht das beste aller Öle. Vom Speiseplan streichen sollte man es deshalb aber nicht. Denn Olivenöl enthält viele einfach ungesättigte Fettsäuren, und auch die sind Ernährungswissenschaftlern zufolge gesund. Ölsäure zum Beispiel soll den Cholesterinspiegel im Blut senken. Es ist aber sinnvoll, nicht nur mit Olivenöl zu kochen, sondern auch mal einen Salat mit Walnussöl anzumachen oder zum Braten Rapsöl zu verwenden. Und die Studie der französischen Wissenschaftler? Die Forscher räumen selbst ein, dass sie nicht nachweisen können, ob allein das Olivenöl die Versuchspersonen vor Schlaganfall schützt. Möglicherweise essen Menschen, die gern Olivenöl verwenden, generell eher ausgewogen - mit viel Gemüse und Fisch. Diese mediterrane Kost senkt nachweislich das Risiko für Herzinfarkt.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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