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Diese Keime stecken in unseren Lebensmitteln

Bakterien  

Diese Keime stecken in unseren Lebensmitteln

19.11.2014, 11:13 Uhr | akh

Diese Keime stecken in unseren Lebensmitteln. Keime in Lebensmitteln können schwere Krankheiten auslösen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Keime in Lebensmitteln können schwere Krankheiten auslösen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Über unsere Nahrung nehmen wir täglich nicht nur große Mengen an Vitaminen und Nährstoffen zu uns. Auch Keime lauern in unserem Fleisch und Gemüse. Die Infektionsrate mit dem Keim MRSA ist beispielsweisen in den letzten 20 Jahren um das Zehnfache gestiegen, berichtet die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene. Der als Krankenhaus-Keim bekannte Erreger konnte auch im Fleisch von Antibiotika-Hähnchen nachgewiesen werden. Wir erklären, welche Keime sich in unseren Lebensmitteln verstecken können und wie sie sich schützen. Erfahren Sie hier mehr über die häufigsten Lebensmittel-Keime.

Magen-Darm-Erkrankungen sind häufigstes Symptom

Krämpfe, Erbrechen und Durchfall – die typischen Anzeichen für eine Magen-Darm-Grippe. Keime wie Salmonellen oder Listerien, die in Lebensmitteln auftauchen, sind verantwortlich für eine Entzündung des Magen-Darm-Traktes. Fieber, allgemeines Unwohlsein und Muskelschmerzen sind weitere häufige Symptome, die bei den meisten Keimen gleich verlaufen. Die Erkrankung verläuft allerdings nicht immer so „gutartig“. Listerien und Salmonellen beispielsweise können in schweren Fällen zu einer Hirnhautentzündung oder Endokarditis führen.

Vor allem ältere Menschen sind gefährdet

Bei einer Infektion mit Campylobacter beispielsweise heilt die Erkrankung von alleine aus und bedarf keiner weiteren Therapie. Meist dauert es bis zu einer Woche, bis erste Symptome auftreten, bei Listerien kann die Inkubationszeit sogar bis zu vier Wochen betragen. Die Infektion dauert meistens wenige Tage an und verschwindet ohne Folgen für die Beteiligten. Bei älteren Menschen, Kindern oder Menschen mit einem schwachen Immunsystem, sogenannten Risikopatienten, sollte man allerdings vorsichtig sein. Wird die Infektion zu spät erkannt, kann es hier besonders schnell zu einem schweren Verlauf der Krankheit kommen, die unter Umständen sogar zum Tod führen kann.

Viel Wasser ist wichtig

Betroffene verlieren bei einer Infektion wegen der Durchfälle und dem Erbrechen viel Flüssigkeit. Daher ist es besonders wichtig, während der Erkrankung viel zu trinken und den Elektrolythaushalt aufzufüllen. Gegen einzelne Beschwerden wie Fieber, Kopfschmerzen oder Magenkrämpfe kann der Arzt entsprechende Medikamente verschreiben. Egal mit welchem Keim man sich infiziert hat, grundsätzlich gilt: Bleiben Sie daheim im Bett, solange Sie krank sind. Die Erreger verteilen sich sehr schnell und können vor allem in „Ballungsgebieten“ wie Kindergärten, Krankenhäusern oder Schulen zu kleinen Epidemien führen.

Lebensmittel gründlich behandeln

Neben der Mensch-zu-Mensch oder Tier-zu-Mensch-Übertragung verbreiten sich die Keime überwiegend durch Lebensmittel. Vor allem beim Urlaub im Ausland greifen viele Touristen zu verunreinigtem Trinkwasser und schleppen so die Infektion mit nach Hause. Bei Fleischprodukten ist vor allem rohes Fleisch mit Vorsicht zu genießen, aber auch Wurstprodukte wie roher Schinken sind gefährdet. Daher sollten Sie die Lebensmittel vor dem Verzehr gründlich abwaschen und Fleisch so wie Gemüse immer gut kochen oder braten. Bei besonders anfälligen Lebensmitteln wie Eiern empfiehlt es sich, die Produkte möglichst kühl zu lagern.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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