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Schlaganfallrisiko senken durch den Verzehr von Tomaten

Tomaten senken Schlaganfallrisiko

09.10.2012, 13:43 Uhr | AFP

Schlaganfallrisiko senken durch den Verzehr von Tomaten. Tomaten sind gesund. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Tomaten sind gesund. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Frisches Obst und Gemüse tun dem Körper gut. Forscher fanden nun heraus, dass der Verzehr von Tomaten laut einer neuen Studie das Risiko eines Schlaganfalls deutlich senken kann. Entscheidend ist nach Ansicht der Fachleute dabei das in den Tomaten enthaltene Antioxidant Lycopin. Die Studie wurde in der US-Fachzeitschrift "Neurology" veröffentlicht.

Studie an 1.000 Männern

Forscher der Universität von Ostfinnland in Kuopio untersuchten mehr als 1.000 Männer im Alter zwischen 46 und 65 Jahren über zwölf Jahre hinweg. Dabei fanden sie heraus, dass die Patienten mit dem höchsten Lycopin-Gehalt im Blut ein um 55 Prozent niedrigeres Schlaganfallrisiko hatten als diejenigen mit dem niedrigsten Lycopin-Level.

Vorkommen von Lycopin

Lycopin kommt in hohen Konzentrationen in Tomaten und Hagebutten vor. Dosentomaten enthalten sogar noch mehr Lycopin, da die Tomaten meist in sehr reifem Zustand geerntet und verarbeitet werden. Die höchste Konzentration des roten Farbstoffs findet man in konzentriertem Tomatenmark. Durch die Verarbeitung und das Erhitzten werden die pflanzlichen Zellstrukturen aufgebrochen und das Lycopin herausgelöst. Die bestmögliche Aufnahme vom Körper wird durch die Kombination mit Fett erreicht.

Weitere Stoffe im Blut der Testpersonen untersucht

Die Forscher untersuchten auch eine Reihe weiterer Antioxidantien im Blut wie Tocopherol und Karotin, fanden hierbei jedoch keine Auswirkungen auf das Schlaganfallrisiko. Die Studie sei ein weiterer Beleg dafür, dass eine Ernährung mit viel Obst und Gemüse das Risiko eines Gehirnschlags senke, sagte Jouni Karppi, der Hauptautor der Studie.

Vorbeugen durch Spazieren gehen und Wandern

Einige Risikofaktoren für einen Schlaganfall lassen sich leicht ausschalten. Dazu zählen Rauchen, Alkohol, Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Übergewicht und Bewegungsmangel. Wer einen oder mehrere der beschriebenen Risikofaktoren aufweist, sollte diese reduzieren. So hat beispielsweise eine Studie der Universität Harvard ergeben, dass mindestens zweimal in der Woche spazieren gehen das Erkrankungsrisiko senken kann. Auch Wandern und Nordic Walking helfen, einem Hirninfarkt vorzubeugen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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