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Warum Listerien so gefÀhrlich sind

t-online, ag / cme

Aktualisiert am 02.06.2016Lesedauer: 2 Min.
LebensmitteluntersuchungsĂ€mter untersuchen Lebensmittel regelmĂ€ĂŸig auf Listerien.
LebensmitteluntersuchungsĂ€mter untersuchen Lebensmittel regelmĂ€ĂŸig auf Listerien. (Quelle: Bildwerk Rostock, Landesamt fĂŒr Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Mecklenburg- Vorpommern/imago-images-bilder)
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Jeden Monat gibt es Meldungen ĂŒber Listerienfunde in Lebensmitteln. Zuletzt rief eine bayerische Großmetzgerei ihr gesamtes Sortiment wegen möglicher Verunreinigung mit den Bakterien zurĂŒck. Die Behörden reagieren meist schnell, da eine Listerien-Infektion tödlich enden kann.

Listerien sind stĂ€bchenförmige Bakterien und in der Natur allgegenwĂ€rtig. Sie können daher leicht in unterschiedliche Nahrungsmittel gelangen. Besonders hĂ€ufig werden sie in rohem Fleisch, RohmilchkĂ€se, RĂ€ucherfisch und Sushi gefunden. Um eine Infektion zu vermeiden, ist vor allem eine gute KĂŒchenhygiene wichtig.

Lebensmittelinfektion mit der höchsten Sterberate

Im Vergleich zu anderen Lebensmittelinfektionen ist die Zahl der FĂ€lle bei Listeriose mit 300 bis 400 pro Jahr relativ gering. Zudem verursachen nach Auskunft des Bundesinstituts fĂŒr Risikobewertung (BfR) nicht alle Listerien Erkrankungen. Doch bestimmte BakterienstĂ€mme wie Listeria monocytogenes sind fĂŒr den Menschen gefĂ€hrlich. Listeriose gilt sogar als die Lebensmittelinfektion mit der höchsten Sterberate. Besonders gefĂ€hrdet sind Menschen mit geschwĂ€chter Körperabwehr. Laut einer Studie des Instituts fĂŒr Milchhygiene der UniversitĂ€t Wien sterben bis zu 30 Prozent der Erkrankten.

Mögliche Folgen: HirnhautentzĂŒndung und Blutvergiftung

Bei gesunden Erwachsenen verlĂ€uft eine Listeriose oft ohne Beschwerden und bleibt unerkannt. Wenn Symptome auftreten, sind diese eher unspezifisch oder grippeĂ€hnlich. Unter anderem können Fieber und Muskelschmerzen sowie Erbrechen und Durchfall auftreten. FĂŒr gesunde Menschen jedoch verlĂ€uft eine Infektion nur selten tödlich.

Doch bei bestimmten Risikogruppen wie Menschen mit geschwĂ€chtem Immunsystem, Schwangeren oder Senioren kann die Krankheit einen schweren Verlauf nehmen. Dabei befallen die gefĂ€hrlichen BakterienstĂ€mme die Zellen von Leber und Darm oder greifen die Zellen des Immunsystems an. In besonders schweren FĂ€llen kann es zu Blutvergiftungen, Gehirn- oder HirnhautentzĂŒndungen kommen und somit lebensgefĂ€hrlich sein.

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Um eine gesundheitliche Gefahr fĂŒr Verbraucher auszuschließen, dĂŒrfen in Deutschland und der EU Lebensmittel wĂ€hrend ihrer gesamten Haltbarkeitsdauer nicht mehr als 100 Keime von Listeria monocytogenes enthalten. Hierzu werden im Rahmen der amtlichen Kontrollen regelmĂ€ĂŸig Stichproben durchgefĂŒhrt.

Abkochen und KĂŒchenhygiene schĂŒtzen vor Infektionen

Um sicher zu gehen, dass Lebensmittel zuhause frei von den gefĂ€hrlichen Keimen sind, hilft nur eines: Man muss sie fĂŒr mindestens zwei Minuten bei einer Mindesttemperatur von 70 Grad Celsius abkochen oder braten. Denn nur bei Hitze sterben die Listerien ab - beim Tiefgefrieren dagegen können sie ĂŒberleben. Zudem sollte man peinlich genau darauf achten, dass in KĂŒche und KĂŒhlschrank keine rohen Produkte in Kontakt mit abgekochten kommen.

Um sich vor Listerien zu schĂŒtzen, sollten Verbraucher außerdem beim Umgang mit rohen und gegarten Lebensmittel nie dieselben Schneidemesser und KĂŒchenbretter benutzen. Die OberflĂ€chen und GerĂ€te sollten nach jedem Kontakt mit rohen tierischen Produkten mit heißem Wasser und SpĂŒlmittel gereinigt werden. Außerdem sollte man zum Aufwischen von LebensmittelrĂŒckstĂ€nden besser KĂŒchenkrepp als SchwĂ€mme verwenden.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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