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Fitness: Mehr Ausdauer mit sechs Minuten Powertraining

Fit mit sechs Minuten Powertraining

30.10.2007, 15:34 Uhr | cme, JKM

Wer seine Fitness verbessern will, muss mehrmals pro Woche schwitzen, und zwar mindestens eine halbe Stunde lang. So lautet die gängige Empfehlung für Freizeitsportler. Doch nun behaupten kanadische Forscher: Sechs Minuten intensiver körperlicher Aktivität pro Woche haben einen ähnlichen Einfluss auf Muskulatur und Ausdauer wie eine Stunde moderaten Trainings pro Tag.

Sprint-Training abhängig von Motivation

"Dieses Sprint-Training könnte für all jene eine Option sein, die 'Zeitmangel' als Haupthindernis für Fitness und Kondition anführen", erklärt Martin Gibala von der McMaster University in Hamilton, Ontario. "Allerdings ist diese Art des Trainings sehr anspruchsvoll und setzt ein hohes Maß an Motivation voraus."

30 Sekunden-Sprints mit erstaunlichem Effekt

Gibala und seine Kollegen konnten acht Freizeitsportler im Alter von durchschnittlich 22 Jahren für ihre Studie gewinnen. Über einen Zeitraum von zwei Wochen stiegen die Teilnehmer alle zwei bis drei Tage auf ein Fahrradergometer und traten 30 Sekunden lang so schnell in die Pedale, wie sie nur konnten. Gefolgt von einer vierminütigen Pause, wurde diese Prozedur bis zu sechs Mal wiederholt. Die regelmäßigen Aktivitätsausbrüche hatten bemerkenswerte Folgen: So war nach dem Intervalltraining die Konzentration der Kohlenhydrat-Speicher in den Muskeln um ein Viertel höher als vor dem Training. Gleichzeitig hielten die Teilnehmer bei einem Test auf dem Ergometer nun 51 Minuten durch. Vor dem Training waren es 26 Minuten gewesen.

Wichtig sind die Trainingspausen

Doch für wen ist so ein Explosiv-Training geeignet und kann es tatsächlich den Ausdauersport ersetzen? "Ein solches Intervalltraining ist durchaus geeignet, um die Fitness mit wenig Aufwand zu verbessern", sagt Trainingsexperte Martin Grüning vom Fachmagazin "Runners World". Wichtig ist allerdings, dass zwischendurch ein oder zwei Tage Pause eingelegt werden. "Auf eine Belastung muss immer eine Erholung folgen", so Grüning. Für die Vorbereitung eines Marathons ist ein solcher Powerplan allerdings nicht geeignet. Auch Risikosportler und Menschen ab 35 sollten sich zunächst von einem Arzt durchchecken lassen. Ganz neu ist die Erkenntnis der kanadischen Wissenschaftler übrigens nicht: "Es geht hier um Intervalltraining, das schon vor Jahrzehnten entwickelt wurde", so Grüning. Allerdings wurde es bisher eher für Profi-Läufer als für Freizeitsportler empfohlen.

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