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Welcher Sport macht richtig schlank?

Welcher Sport macht richtig schlank?

31.10.2007, 11:49 Uhr | ag

Abnehmen ist für viele Menschen ein leidiges Dauerthema. Kein Wunder, denn die Erfolge von Diäten sind oft nur von kurzer Dauer. Wenn die Pfunde partout nicht purzeln wollen, liegt das nicht immer nur an der Ernährung. Ohne ausreichende Bewegung hat selbst die beste Diät keine Chance.

Fotoserie Sieben Sportarten im Abnehm-Check

Nicht jede Sportart dient zur Fettverbrennung

Vorsicht: Nicht jede Sportart ist geeignet, um die Fettverbrennung anzukurbeln. Als Faustregel gilt: Lange Belastungen mit niedrigem Puls gehen schneller an die Fettreserven als kurzes Power-Training. Wer den Fettpolstern zu Leibe rücken will, sollte daher auf Ausdauertraining wie Jogging, Nordic Walking und Radfahren setzen. Im folgenden Teil erfahren Sie, bei welchen Sportarten Sie ihr Fett schnell wegkriegen (Kalorien verbrennen: Tipps für Sportmuffel und Anfänger).

Joggen, walken und radeln Sie sich schlank

Die besten Ausdauersportarten zum Abnehmen sind Jogging, Nordic Walking und Radfahren. Rund 350 Kalorien verbrennt ein 70 Kilo schwerer Jogger bei mittlerem Lauftempo in einer halben Stunde. Wer das zu anstrengend findet, ist mit Walking gut beraten. Es schont Ihre Gelenke, weil hier - anders als beim Laufen - die Flugphase fehlt, da immer ein Fuß mit dem Boden in Berührung bleibt. Besonders für untrainierte und übergewichtige Hobbysportler eignet sich Walking hervorragend, um den Zugang zu Sport und Bewegung zu finden. Eine Variante stellt das Nordic Walking dar, ein dynamisches Gehen mit Stöcken, ähnlich wie beim Skilanglauf. Ein Vergleich mit klassischen Walking ergibt, dass durch den Einsatz der Stöcke der Kalorienverbrauch um circa 55 Prozent steigt: Beim Nordic Walking verbrennt der Körper etwa 340 Kalorien in der Stunde, beim Walking nur 193 Kalorien.

Nach 20 Minuten geht's ran an den Speck

Je niedriger der Puls und je länger das Training, desto mehr Fett wird verbrannt. Anders gesagt: Wer langsam läuft, skatet, walkt oder radelt, dies aber zwei Stunden durchhält, baut dabei mehr Fett ab als mit einem 30-minütigen Powertraining, bei dem durchaus die selbe Kalorienmenge verbraucht wird. Zu Beginn des Trainings werden vorwiegend Kohlenhydrate verbrannt. Nach 20 Minuten wird die Fettverbrennung aktiviert - erst dann purzeln die Pfunde. Als Richtwert für den optimalen Fatburner-Puls gilt folgende Formel: 180 Schläge pro Minute minus Lebensalter. Bei einem 40-Jährigen sind das rund 140 Schläge pro Minute. Mit einer Pulsuhr lässt sich die Herzfrequenz genau kontrollieren. Wer kein Pulsmessgerät besitzt, sollte darauf achten, dass er sich während des Trainings noch mühelos mit einem Partner unterhalten kann ohne aus der Puste zu geraten.

Drei bis vier Trainingseinheiten pro Woche

Egal, welche Sportart sie wählen, eines sollten Sie beachten: Drei bis vier Trainingseinheiten pro Woche sollten es schon sein, wenn Sie Ihr Gewicht reduzieren wollen. Verbrennen Sie dabei vier bis sieben Kalorien pro Kilo Körpergewicht. Was sich auf den ersten Blick kompliziert anhört, wird an einem konkreten Beispiel klarer: Ein 70 Kilo schwerer Mensch sollte pro Trainingseinheit mindestens 280 Kalorien verbrauchen, um sein Gewicht zu reduzieren. Das entspricht in etwa 20 Minuten schnellem Joggen, 25 Minuten mittelschnellem Radfahren oder 40 Minuten Walking. Wer Indoor-Training bevorzugt, kann auch bei Aerobic-Kursen im Fitness-Studio oder auf einem Heimtrainer gute Erfolge erzielen. Wasserratten können mit Ausdauerschwimmen, Aqua-Fitness und Aqua-Jogging ihre Pfunde reduzieren. Diese Gelenk schonenden Sportarten eignen sich besonders für Fitnessanfänger und Übergewichtige. Wer dabei auch noch auf eine ausgewogene, fettarme Ernährung achtet, ist auf dem besten Weg zur schlanken Linie.

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