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Mit Nordic Power in den Frühling

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Mit Nordic Power in den Frühling

31.10.2007, 11:30 Uhr | ag, jw

Der Frühling steht vor der Tür und die Winterspeckröllchen sollen purzeln. Ein optimales Ganzkörpertraining, bei dem auch die Pfunde purzeln, ist Nordic Walking. Bei diesem Trendsport wird der Körper durchblutet, Herz und Kreislauf kommen in Schwung, Knie- und Hüftgelenke werden geschont.

Fotoserie Trendvarianten für Nordic-Fans

Spaß am Sport

n Kursen kann man die Bewegungsabläufe erlernen und in organisierten Nordic Walking Treffs macht es gleich noch mehr Spaß. Wem das einfache Walking nicht intensiv genug ist, sollte es einmal mit Trendvarianten wie Gymstick Nordic Walking, Nordic Jogging oder Nordic Skating versuchen. Für Abwechslung beim Training sorgen kurze Workouts und Hopserläufe mit Stöcken.

Gymstick Nordic Walking

Der neue Trend für Nordic Walking Fans verbindet wirkungsvolles Ausdauertraining mit gezieltem Krafttraining. Mit wenigen Handgriffen wird aus den Nordic Walking Stöcken der Gymstick für das Ganzkörpertraining. In den Stöcken sind Widerstandbänder integriert. Wenn man die Klettverschlüsse unterhalb der Griffe öffnet sind die Fußschlaufen der Bänder lose. Die Stöcke werden gegeneinander gelegt und mit Klettverschlüssen verbunden. Die Schlaufen werden um die Füße gelegt und das Training kann beginnen. Es können so gezielte Muskelgruppen, wie zum Beispiel die Rückenmuskulatur, aufgebaut und gestärkt werden.

Nordic Stretching

Nordic Walking trainiert nicht nur die Ausdauer. Auch die Muskulatur an Rumpf, Oberkörper und Beinen wird stark gefordert. Sie sollte daher in Extra-Workouts gezielt trainiert werden. Das Praktische daran ist, dass Nordic Walker ihr Trainingsgerät sowieso immer mit sich tragen. Die Stöcke sind vielseitiger als Ball oder Band, intensivieren das Training und sorgen für Abwechslung. Mit ihnen lassen sich tolle Aufwärmübungen machen, aber auch Kräftigungs- und Dehnübungen die vor allem den oberen Rumpfbereich mit Brustmuskulatur, Armen und Schultern trainieren, aber auch der Unterkörper. Eine der beliebtesten Übungen ist das Bein-Stretching: Nehmen Sie hierzu einen Stock in die linke Hand und stellen ihn auf. Umfassen Sie dann mit der rechten Hand den rechten Fußknöchel und ziehen ihn in sanft in Richtung Po ziehen. Das linke Knie ist leicht gebeugt, die Knie berühren sich, Bauch und Po sind fest. Zwölf Sekunden dehnen, dann Seitenwechsel und das Ganze drei Mal wiederholen.

Nordic Hill Walking

Im Gegensatz zum normalen Nordic Walking auf ebener Strecke werden beim zügigen Stockmarsch bergauf noch mehr Muskeln aktiviert – auch, um das Gleichgewicht zu halten. Regelmäßiges Nordic Hill Walking zwei bis drei Mal die Woche mit Trainingseinheiten à 30 Minuten strafft Po und Schenkel. Außerdem steigt der Kalorienverbrauch. Wichtig: Achten Sie bei jedem Schritt darauf, sich kräftig vom Boden abzudrücken und diesen Abdruck durch bewussten Stockeinsatz zu unterstützen. Das trainiert zusätzlich die Armmuskulatur.

Nordic Jumping
Wem kilometerlanges Walken zu langweilig ist, kann dem Training mit eingebauten Sprüngen einen weiteren Kick verpassen. Nordic Jumping oder „Hopserlauf“ heißt diese Variante. Dabei werden Kondition und Koordination verbessert und der gesamte Stoffwechsel angeregt. Bauen Sie alle fünf Minuten Sprünge in den Nordic-Walking-Lauf mit ein. Beginnen Sie mit dem rechten Fuß, abspringen, den Sprung mit kräftigem Stockeinsatz links unterstützen und wieder auf dem selben Fuß landen, bevor das andere Bein zum Absprung ansetzt.

Nordic Jogging

Wenn Sie Nordic Walking schon länger betreiben und körperlich fit sind, möchten Sie möglicherweise ein Fitnesstraining, das Sie stärker belastet. Wenn Sie eine gute Ausdauer haben und auch die Muskeln trainiert sind, können Sie die Stöcke auch beim Jogging einsetzen. Das Grundbewegungsmuster der Nordic-Walking Technik bleibt dabei gleich. Sie wechseln einfach ins Joggingtempo. Dabei werden die Schritte zu Schrittsprüngen. Da diese Variante der Nordic Fitness sehr für Herz und Kreislauf sehr anstrengend ist, empfiehlt es sich für Walker ab 35 vorher einen Belastungstest beim Arzt zu machen. Wichtig ist es auch, den Puls im Auge zu behalten, nach Möglichkeit mit Hilfe einer Pulsuhr am Handgelenk.

Nordic Skating

Wenn Sie gern auf Inlinern unterwegs sind und ihnen das reine Walken zu langweilig ist, sollten Sie Nordic Skating ausprobieren. Es macht riesigen Spaß, auf acht Rollen dahinzugleiten und sich zusätzlichen Schwung durch die Stöcke zu holen. Zusätzlich zu Bein-, Hüft- und Pomuskeln werden beim beim „Stock ’n’ Roll“ die Arme, Schultern, Brust- und Rückenmuskeln besonders intensiv trainiert. Dabei schmelzen auch schnell die Fettpölsterchen. Immerhin bleiben beim zügigen Nordic Skating in 30 Minuten rund 450 Kalorien auf der Strecke. Allerdings brauchen Sie hierfür spezielle Stöcke: Diese sind mit einer Spitze aus einem Metall-Gummi-Mix ausgestattet, die auf Asphalt optimalen Halt bietet. Formel zur Berechnung der richtigen Stocklänge beim Nordic Blading: Körpergröße in Zentimeter mal 0,9 plus 2,5 Zentimeter

Shaolin Nordic Walking

Diese Art von Nordic Walking kombiniert Ausdauertraining mit Atem- und Bewegungsübungen. Das Shaolin Walking verspicht eine bessere Sauerstoffaufnahme während der Trainingsphase und einen anhaltenden positiven Energieeffekte für den ganzen Körper. Das Training beginnt mit einer Aufwärmphase, die den Fluss der inneren Energie anregen soll. Nach den Aufwärmübungen kommt das eigentliche Nordic Walking, das mit einem speziellen Tai-Chi-Schritt ergänzt wird. Der Tai-Chi-Schritt regt die Fußreflexzonen an und führt zu einer Stimulation von Organen und Energiebahnen. Außerdem wird beim Walken der Fuß aktiv abgerollt und ein leichter Abdruck gemacht. Nach der Trainingsphase sollte man Übungen machen, die die Muskeln dehnen. Der so genannte Muskeltonus, der sich während des Trainings erhöht hat, sollte wieder gesenkt werden.

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