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Laufen: Was ist besser Joggen oder Walken?

Laufen  

Jogger nehmen schneller ab

03.05.2013, 12:19 Uhr | stw, cme

Laufen: Was ist besser Joggen oder Walken? . Laufen: Joggen oder Walken - was ist besser? Vor allem Lauf-Einsteiger sind sich bei dieser Frage unsicher.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Sport-Horoskop: Laufen, Fußball, Schwimmen oder Leichtathletik? Welchen Sport Sie gerne machen, hängt vom Sternzeichen ab. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Joggen oder Walken - was ist besser? Vor allem Lauf-Einsteiger sind sich nicht sicher, mit welcher Sportart sie beginnen sollten. Eine pauschale Empfehlung gibt es dazu nicht. Wichtig ist jedoch, dass Sie sich bewusst machen, was Sie erreichen wollen. Möchten Sie etwas für Ihre Gesundheit tun, die Figur verbessern oder suchen Sie Entspannung? Ferner kommt es aber auch auf die persönlichen Vorlieben an.

Abnehmen mit jeder Laufvariante

Wer in erster Linie abnehmen möchte, ist mit allen Laufvarianten gut bedient. Die alte Regel, dass die Fettverbrennung vor allem bei langsamen, dafür aber langen Läufen anspringt, ist längst widerlegt. Tatsächlich gilt: Je größer die Belastung, umso höher ist der Kalorienverbrauch. Daher ist der Durchschnittsverbrauch beim Joggen am höchsten. Er liegt etwa bei 350 Kilokalorien (kcal) in 30 Minuten, variiert jedoch je nach Tempo, Körpergewicht und Laufstil.

Vor allem Sportler nehmen mit Joggen am effektivsten ab, da es die energieintensivere Sportart ist. Zudem verbrauchen sie in kürzerer Zeit mehr Kalorien als Walker.

Lauf-Einsteiger sollten walken

Lauf-Einsteiger sollten jedoch zu Beginn auf Nordic Walking setzen und mit zunehmender Ausdauer zum Joggen übergehen. Dabei gilt: Fangen Sie langsam an und laufen Sie nicht zu schnell, sonst schaffen Sie das Pensum nicht. Der Körper muss sich zunächst an die ungewohnte Belastung gewöhnen.

Zudem greift ein untrainierter Körper zu Beginn des Trainings zunächst auf schnell verfügbare Kohlenhydratreserven in Muskeln und Leber zurück, bevor er die Fettreserven antastet. Der Körper muss somit erst lernen, wie er die Fettreserven anzapft. Sie sollten dafür am besten mehr als 30 Minuten unterwegs sein, denn dann läuft die Fettverbrennung auf Hochtouren.

Walken ist gut für das Herz-Kreislauf-System

Ein weiterer Vorteil des Walkens: Die Gefahr, das Herz-Kreislaufsystem zu überlasten, ist dabei gering. Bei trainierten Joggern steigt beim Walken der Puls hingegen gar nicht mehr hoch genug an, um das Herz-Kreislauf-System anzustrengen. Daher sollten Trainierte auf jeden Fall joggen.

Walking schont die Gelenke

Wenn Sie etwas für Ihr Gelenke tun möchten ist jede Bewegung gut. Aber auch hier ist Vorsicht geboten: Nicht nur Einsteiger, auch Übergewichtige oder Menschen mit Gelenkproblemen sollten eine schonende Gangart wählen, also Walking oder Nordic Walking. Beide Laufarten belasten die Gelenke nur moderat. Beim Nordic Walking wird durch den Einsatz von speziellen Walking-Stöcken die Belastung stärker auf Oberkörper und Arme verlagert.

Joggen formt Beine und Po

Beim Laufen wird die Muskulatur in den Beinen und im Po besonders intensiv trainiert, da jeder Schritt abgebremst werden muss. Natürlich werden auch beim Walking bestimmte Muskelgruppen beansprucht, jedoch mit deutlich weniger Kraft. Wer gleich mehrere Muskelgruppen auf einmal trainieren möchte, sollte auf Nordic Walking umsteigen. Durch den Einsatz der Stöcke werden neben der Beinmuskulatur auch Arme, Schultern und Rumpfmuskeln trainiert. Dies ist vor allem für Figurbewusste interessant, die ihre Körperformen insgesamt straffen möchten.

Auch Walken kann entspannen

Abschalten und den Alltagsstress vergessen sind ebenfalls häufige Motive fürs Laufen. Ob Jogging, Walking oder Nordic Walking - Entspannung ist in jeder Gangart möglich. Über das Tempo entscheidet dabei der persönliche Wohlfühlfaktor.

Egal aus welchen Motiven Sie laufen, ob Sie Einsteiger oder Fortgeschrittener sind, in jedem Fall gilt es, sich nicht zu überfordern.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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