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Laufen: Jogging ist das perfekte Gedächtnistraining

GESUNDHEIT | LAUFEN  

Laufen macht schlau und happy

18.04.2008, 18:02 Uhr | ug, dpa, cme

Gesundheit und Laufen: Schlaue Entscheidung: Wer joggt, trainiert auch seine grauen Zellen. (Foto: Archiv)Schlaue Entscheidung: Wer joggt, trainiert auch seine grauen Zellen. (Foto: Archiv)Wer regelmäßig die Laufschuhe schnürt und seine Runden joggt, macht auch seine grauen Zellen fit. Das haben Forscher der Universitätsklinik Ulm herausgefunden, die 80 Probanden ein Fitnessprogramm verordnet hatten. "Wir konnten jetzt zum ersten Mal zeigen, dass ganz bestimmte geistige Leistungen direkt vom Sport profitieren", erklärt Manfred Spitzer, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Physiotherapie der Hochschule. Ein weiteres Ergebnis: Durch den Sport steigt auch die Stimmung.

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Auch Radeln macht geistig fit

Der Mediziner ist überzeugt: "Sport macht das Gehirn effektiver." Laut Studie werden Reize durch Joggen, Turnen oder Radfahren schneller und effektiver verarbeitet. Für das "Gehirnjogging" sei allerdings kein ausuferndes Marathontraining notwendig, sagen die Forscher. Schon nach sechs Wochen intensivem Lauftraining verbessert sich das visuell-räumliche Gedächtnis und die Konzentrationsfähigkeit. Auch die Stimmung verbessert sich deutlich, wie die Ergebnisse zeigen.

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Talent spielt keine Rolle

Nach 17 Wochen Training für die Wissenschaft verbesserte sich bei den Probanden das räumliche Vorstellungsvermögen weiter. Außerdem gleiche der Sport genetisch bedingte Nachteile beim Abbau des Dopamin-Spiegels aus, sagen die Autoren der Studie. Der Dopaminwert ist für die Leistungsfähigkeit des Gehirns wichtig. "Fittere Probanden zeigen zudem eine schnellere und effizientere Reizverarbeitung", sagt Studienleiter Reinhardt. Hingegen hätten Talent und körperliche Verfassung keinen größeren Einfluss auf die Ergebnisse der Studie: "Wir haben nicht die absolute Leistung gemessen, sondern individuelle Ergebnisse, die den Bedingungen eines jeden Testteilnehmers angepasst sind."

Laufen allein reicht nicht

Damit sich Sportler nicht zu früh freuen, schränkt der Experte ein: "Das Potenzial des Gehirns lässt sich durch Ausdauertraining steigern, aber nur Laufen reicht auch nicht." Am Lernen führe kein Weg vorbei. Offen ist nach Reinhardts Worten nach wie vor, welche Sportart und welche Trainingsdauer dem Geist besonders gut tun. Die Wissenschaftler forderten allerdings Konsequenzen aus ihren Erkenntnissen für die Schulpolitik und die Stundenpläne: "Reduzierte oder gar ausfallende Sportstunden sind hier der falsche Ansatz", kritisierten sie.

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