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Snowkiting: Highspeed am Hang

Snowkiting: Highspeed am Hang

20.01.2012, 18:26 Uhr | fk (CF)

Snowkiting - das ist, ganz einfach gesagt, Kitesurfen im Winter. Dieser dynamische und luftige Wintersport wird nämlich mit einem Board und einem Lenkdrachen ausgeübt und bringt so richtig Schwung in die kalte Jahreszeit.

Kitesurfen ist in den letzten Jahren zu einem immer beliebteren Sommersport geworden. Kein Wunder, denn der rasante Ritt über die Wellen mit dem Kiteboard unter den Füßen und dem Kiteschirm im Griff verschafft erhitzten Sportlern im Sommer eine spritzige Abkühlung. Doch mittlerweile bevölkern die Kitesurfer nicht mehr nur Baggerseen und Meeresbuchten während der wärmeren Monate des Jahres, sondern werden auch im Winter richtig aktiv. Beim Snowkiting heben Sie mit Skiern oder auch Snowboards und natürlich dem obligatorischen Lenkdrachen ab. Dafür genügt schon eine geringe Windstärke. Sowohl Fans von hohen Geschwindigkeiten als auch Genießer der schönen Winteratmosphäre kommen bei diesem Sport auf ihre Kosten, denn beim Snowkiting ist es möglich, mit vollem Speed über die Schneedecke zu fahren und meterhohe Sprünge zu absolvieren oder einfach gemütlich durch den Schnee zu gleiten. Der Vorteil des Snowkitings gegenüber dem Kitesurfen ist außerdem, dass es noch einfacher funktioniert, denn auf dem Schnee entsteht wesentlich weniger Reibung als auf dem Wasser und das erhöht natürlich auch viel schneller das Tempo. Doch es gibt noch weitere positive Aspekte.

Zum Beispiel fallen die Wintersportler beim Snowkiting nicht ins Wasser und müssen dann immer wieder zu einem kraftaufwendigen Start ansetzen. Schon leichter Wind reicht aus, um den Snowkiter in Bewegung zu bringen und daher sind die Wintersportler noch nicht einmal auf eine Abfahrtspiste angewiesen. Snowkiting lässt sich auch einfach auf verschneiten Ebenen durchführen und die Kiter kommen dabei richtig in Fahrt: Bis zu 80 Kilometer pro Stunde können die Athleten auf einer geraden, langen Strecke erreichen. Einen besonders hohen Schwierigkeitsgrad hat das Snowkiting nicht, solange Sie sich auch mit Skiern oder einem Snowboard gut zurechtfinden. Allerdings müssen Anfänger für die Ausrüstung schon ein wenig investieren. Soft- und Tubekites liegen inklusive der Lenkvorrichtung preislich etwa zwischen 1000 und 2000 Euro. Zum vorgeschriebenen Equipment beim Snowkiting gehört aber beispielsweise auch ein Helm, damit das Verletzungsrisiko bei den hohen Geschwindigkeiten möglichst niedrig gehalten werden kann. Worauf Sie beim Snowkiting noch achten müssen, können Sie in einer der Kiteschulen lernen, die es mittlerweile in vielen Wintersportorten gibt.

Übung macht den Meister

Dort wird Ihnen gezeigt, wie Sie immer die Kontrolle über den Lenkdrachen behalten, aber auch die Fähigkeit, sich bei der Ausübung dieses Wintersports selbst einzuschätzen und verantwortungsbewusst zu handeln. Dazu gehört unter anderem, sich beim Snowkiting nicht in die Nähe von Bäumen, Brücken oder auch Stromleitungen zu begeben. Und nur durch viel Übung lassen sich schließlich schwere Stürze vermeiden, die bei einem kleinen Fehler bei hoher Geschwindigkeit schnell passieren können. Anfänger gehen außerdem niemals allein an den Start, sondern lassen sich von Profis unterweisen. Die besten Sportler des Snowkitings kommen sowohl aus der Schweiz als auch Österreich, Deutschland, Frankreich und Norwegen, eben überall dort, wo Wintersport ein wichtiges Ereignis in jedem Jahr ist. Wirklich bekannt geworden ist die Sportart seit Ende der 90er Jahre, die Vorreiter erprobten das Gleiten mithilfe von Fallschirmen und Kiteschirmen allerdings schon früher. Heute ist das Kiten im Schnee nicht mehr nur eine Alternative für das Kitesurfen im Sommer, sondern eine eigenständige Sportart.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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