Sie sind hier: Home > Gesundheit > Fitness >

Golf-Etikette: Regeln auf dem Grün

Golf-Etikette: Regeln auf dem Grün

20.01.2012, 18:26 Uhr | oh (CF)

Golf ist ein Sport mit Tradition, dem noch heute ein Hauch von Aristokratie anhaftet. Wer sich auf dem Grün aufhält, der hat sich wie ein Gentleman zu verhalten und nach der Golf-Etikette zu richten. Warum das so ist, erfahren Sie hier.

Wer selbst kein Golfer ist, dem mag es elitär und vielleicht sogar übertrieben erscheinen, dass es so etwas wie eine Golf-Etikette überhaupt gibt. Für diejenigen, die auf dem Platz stehen, sind die richtigen Umgangsformen und die Einhaltung bestimmter Regeln jedoch das A und O, um ein faires und anspruchsvolles Spiel abzuliefern. Außerdem ist das richtige Maß an Disziplin nicht nur wichtig, um fair gegenüber anderen Spielern zu sein, sondern auch, damit sich jeder Golfer mit voller Konzentration seinem eigenen Spiel widmen kann. Wer sich nicht vorschriftsmäßig benimmt, hindert also andere und sich selbst am Erfolg. Der Appell an die Eigenverantwortlichkeit beim Golfen hat aber noch einen weiteren Grund. Auf dem Grün gibt es keinen Schiedsrichter und deshalb ist es einfach notwendig, dass jeder Golfer korrekt und regelkonform handelt. Es geht also nicht nur darum, sich auf dem Platz besonders elegant und weltmännisch zu geben. Daher ist die Golf-Etikette auch weniger ein Reglement als vielmehr eine persönliche Einstellung. Die Gründe dafür, dass es überhaupt eine Etikette auf dem Golfplatz gibt, liegen aber auch in den historischen Ursprüngen des Sports.

Zwar gibt es die Vermutung, dass das Golfen von schottischen Schäfern beim Hüten ihrer Tiere erfunden wurde, die dabei sicherlich nicht unbedingt so etwas wie eine Golf-Etikette im Sinn hatten. Als Golf zu einem richtigen Sport wurde, war es jedoch nur noch Sache der Adligen von Großbritannien sich damit zu vergnügen und diese legten natürlich jede Menge Wert auf Würde, Regeln und Anstand bei ihren Spielen. Im 15. Jahrhundert erließ der schottische König James II. sogar ein offizielles Verbot, um gewöhnliche Männer davon abzuhalten, Golf zu spielen. Der Grund: Die normale männliche Bevölkerung des Landes sollte sich auf das Bogenschießen konzentrieren, denn das war in den Zeiten des Krieges zwischen Schottland und England eine wichtige, militärische Fähigkeit. Einer der Nachfolger James' beschäftigte dagegen sogar seinen eignen Golfschlägermacher, bei dem er für hohe Summen die begehrten Geräte in Auftrag gab. Bis zum 18. Jahrhundert wurde der Golfsport am königlichen Hof von Schottland immer beliebter und so färbten auch die Umgangsformen des Hochadels auf das Spiel ab. Bleibt aber noch die Frage, welche Regeln nun eigentlich heute zur Golf-Etikette gehören.

Golf-Etikette verpflichtet

Eines der Anliegen von Golfplatzbetreibern ist es, die Sicherheit beim Spielen zu garantieren, indem sich nicht nur erfahrene Golfer, sondern auch Anfänger an die Vorschriften halten. Auf dem Grün gibt es zum Beispiel einen Warnruf, den alle Spieler kennen. Wer einen anderen Spieler "Fore" rufen hört, der sollte schleunigst seinen Kopf schützen, denn sein Ausruf bedeutet, dass sich ein verirrter Ball im Anflug befindet. Zu den Regeln auf dem Platz gehört es aber auch, seinen Schläger nicht zu schwingen, solange sich noch ein Mitspieler in Reichweite befindet, um diesen nicht womöglich zu verletzen. Damit sich jeder Spieler auf dem Platz wirklich konzentrieren kann, verlangt die Golf-Etikette außerdem, dass sich jeder Golfer auf dem Grün ruhig und leise verhält. Laute Jubelrufe und Unterhaltungen kommen bei den Mitspielern also nicht gut an. Unbeliebt machen Sie sich aber auch, wenn Sie sich nicht an den vorgegebenen Zeitrahmen auf dem Platz halten. Damit der Ablauf auf dem Golfplatz reibungslos funktioniert, gibt es deshalb auch Regelungen dazu, welche Spielergruppen Vorrang an den Löchern haben. Wer zuerst dran ist, richtet sich dann nach der Größe der Gruppe.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Entspannen im großen Stil mit stylischen Ledersofas
Topseller bei XXXLutz
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal