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Dressurreiten: Eleganz hoch zu Ross

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Dressurreiten: Eleganz hoch zu Ross

25.04.2012, 13:18 Uhr | md (CF)

Dressurreiten gehört zu den wohl elegantesten Disziplinen des Reitsports, die ihren Höhepunkt in der Hohen Schule besitzt. Im Dressurviereck wird die Reitkunst dann in Form von Pirouetten, Passagen und Piaffen vorgetragen.

In Deutschland hat das Dressurreiten eine lange Tradition. Es ist sogar die Sportart, bei der deutsche Sportler international die meisten Erfolge aufweisen können: Bei Olympischen Spielen ist die deutsche Equipe in der Mannschaftswertung beispielsweise seit 1984 ungeschlagen und konnte seitdem fünf Goldmedaillen gewinnen. Insgesamt konnten die deutschen Reitsportler hier zwölfmal triumphieren. Dressurreiten gehört zwar zur hohen Kunst des Reitsports, ist aber auch Grundvoraussetzung für alle anderen Disziplinen, die auf dem Rücken der edelsten Pferde ausgetragen werden. Bereits die alten Griechen wussten die Dressur bei der Ausbildung ihrer Pferde zu schätzen. Aber erst mit der École de Cavalerie bekam diese Form der Pferdeausbildung im 18. Jahrhundert eine systematische Methode, die noch heute als Grundlage dient. Einer der Grundzüge war die Ausbildung der Pferde ohne Gewalt. Da Pferde damals eine entscheidende Rolle beim Militär spielten, war das Dressurreiten auch lange Zeit militärisch geprägt. So durften bei Olympia bis 1948 nur Offiziere bei dieser Reitsportdisziplin teilnehmen und war aus diesem Grund auch eine Angelegenheit, bei der Männer unter sich waren.

Noch heute ist die militärische Prägung dieses Reitsports sichtbar: Neben einer dunklen Reitjacke sind hier auch Uniformjacken als Reitkleidung zugelassen beziehungsweise vorgeschrieben. Passend zur eleganten Erscheinungsform des Dressurreitens ist auch die übrige Ausstattung von Eleganz geprägt: Bei höheren Leistungsprüfungen ist ein schwarzer Frack vorgeschrieben, außerdem ein weißes Hemd mit Plastron oder Krawatte. Mit der weißen Reithose sowie weißen Reithandschuhen geben die Männer hier das Bild wahrer Gentlemen ab. Im Mittelpunkt stehen aber dennoch die Reitkunst und die edlen Rösser, in die Millionenbeträge investiert werden. Bekanntestes Beispiel jüngerer Zeit ist der niederländische Jahrhundert-Hengst "Totilas", der für geschätzte 10 Millionen Euro den Besitzer wechselte. Zu den erfolgreichsten Dressurpferden zählen übrigens Kreuzungen aus Vollblütern und Warmblütern mit etwas weniger Temperament. Das Grundprinzip des Dressurreitens besteht darin, die natürlichen Bewegungen des Pferdes zu fördern und es so gesund zu erhalten. Die Kunst ist es, Reiter und Pferd als eine harmonische Einheit zu präsentieren. Die Hilfegebungen des Reiters müssen für Punktrichter und Publikum daher möglichst unsichtbar sein.

Eleganter Reitsport: Tanzen im Viereck

Ausgeführt wird dieser elegante Reitsport im sogenannten Dressurviereck. Dieser genormte Platz hat bei den höchsten Prüfungen Ausmaße von 20 mal 60 Metern. Hier müssen die verschiedenen Lektionen von Pferd und Reiter in den drei Gangarten Schritt, Trab und Galopp vorgeführt werden. Das Pferd läuft dabei vorwärts, seitwärts und rückwärts und zeigt außerdem komplizierte Bewegungsabläufe wie Pirouetten, Passagen, Piaffen und Traversalen. Bei der Piaffe erscheint es beispielsweise so, als ob das Pferd auf der Stelle tanzt. Bei der Pirouette dreht sich das Dressurpferd hingegen auf den Hinterbeinen um die eigene Achse. Doch auch Passage und Traversale stellen beim Dressurreiten die hohe Kunst des Reitens dar und verdeutlichen Punktrichtern und Publikum das erhabene Wesen des Pferdes. Nach der Pflichtübung folgt zudem eine Kür, bei der die Übungen im Einklang eines selbst gewählten Musikstückes vorgeführt werden. So mancher lässt ein solches Stück eigens von einem Orchester einspielen. Ein wahrlich erhabener Anblick, wenn sich Ross und Reiter in Harmonie mit der Musik bewegen.

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