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Bossaball vereint fünf Sportarten

Bossaball vereint fünf Sportarten

10.05.2012, 13:49 Uhr | tg (CF)

Gegen Bossaball, kann selbst die eiförmige Überraschung für Kinder einpacken. Denn der Trendsport bietet gleich fünf Dinge auf einmal: Volleyball, Fußball, Trampolinspringen, Turnen und Akrobatik – viele Talente benötigt ein Bossaball-Profi.

Der recht junge Trendsport wird seit 2005 betrieben, als der Belgier Filip Eykmans auf die Idee kam, die verschiedenen Sportarten miteinander zu kombinieren. Wer an das eigens für Bossaball konzipierte Spielfeld herantritt, wird sich zunächst vielleicht fragen, ob er nicht doch zu einem Kindergeburtstag eingeladen wurde, doch diese Meinung wird er schnell revidieren, wenn er seine erste Bossaball-Partie erst mal hinter sich hat. Das Spielfeld ist eine riesige Hüpfburg, die an ein aufblasbares Volleyballfeld erinnert – wären da nicht noch die zwei kreisrunden Trampoline, die auf beiden Seiten des Netzes positioniert sind, welches das Spielfeld in zwei Hälften trennt. Mit ihren Maßen von rund 18 mal 14 Metern ist die Hüpfburg-Arena alles andere als handlich, aber falls Sie einen Tennisplatz Ihr eigen nennen sollten, haben Sie den perfekten Aufstellort, denn hier passt das Bossaball-Feld exakt hin. Falls nicht, machen Sie sich am besten auf die Suche an den schönsten Stränden der Welt, denn der Trendsport ist unter anderem in Brasilien, Spanien und Portugal beheimatet. Aber auch hierzulande oder in den Niederlanden sowie Rumänien, Singapur, Kuwait, Ecuador und Saudi-Arabien wird der Trendsport betrieben.

Jetzt brauchen Sie nur noch mindestens zwei Mitspieler, und schon kann es losgehen. Eine Bossball-Mannschaft besteht nämlich aus drei bis fünf Spielern. Dabei müssen nicht alle über jedes der theoretisch abverlangten sportlichen Talente verfügen. Ziel ist es, wie beim Volleyball, den Spielball – bei dem es sich tatsächlich um einen Volleyball handelt – in die gegnerische Spielhälfte zu spielen, ohne dass Ihre Kontrahenten diesen aufnehmen können. Soweit scheint der Trendsport nicht sonderlich spektakulär zu sein, doch macht allein der federnde Untergrund Bossaball zu einem ganz besonderen Erlebnis. Schnelle Sprints sind darauf nahezu unmöglich. Stattdessen sind aufsehenerregende Sprünge gefragt: Mit maximal acht Ballkontakten sollten Sie versuchen, den Ball Ihrem Spielpartner auf dem Trampolin zuzuspielen, sodass dieser ihn aus schwindelerregender Höhe unhaltbar in das gegnerische Spielfeld schmettern kann. Bei diesem Trendsport ist es ganz egal, mit welchem Körperteil Sie den Ball spielen, ein paar erschwerende Regeln gibt es aber dennoch, sodass eine Mannschaft im Vorteil ist, die möglichst ausgeglichen besetzt ist, also über talentierte Spieler in allen geforderten Sportbereichen verfügt.

Körperbeherrschung auf der Hüpfburg

So dürfen Sie den Ball mehrmals hintereinander spielen, allerdings nicht mehrmals mit Händen oder Armen. Und falls Ihre Mannschaft den Ball mit mehr als zwei Ballkontakten in das gegnerische Spielfeld bringen will, muss mindestens ein sogenannter Soccer Touch, also ein mit dem Fuß ausgeführter Kontakt darunter sein. Landet der Ball dann im gegnerischen Feld, gibt es einen Punkt, treffen Sie gar das Trampolin, sind es sogar drei. Ein Satz geht bis 25 Punkte, wer als Erstes zwei für sich entscheidet, gewinnt das Bossaball-Match. Durch den nachgebenden Untergrund werden Sie dann sicher auch bereits ordentlich aus der Puste sein, sodass Sie zur Entspannung anschließend lieber den anderen Teams zuschauen, beispielsweise dem spanischen oder brasilianischen Bossaball-Team. Diese sind nämlich verhältnismäßig häufig an den Stränden dieser Welt zu sehen, um der Trendsportart zu mehr Popularität zu verhelfen. Zu wünschen wäre dies jedenfalls, denn mit seiner Mischung verschiedener Sportarten, bei der Balance und Körperbeherrschung nie fehlen dürfen, gehört Bossaball mit den zahlreichen spektakulären Sprüngen zu den absoluten Hinguckern an den Stränden – oder eben auf Ihrem Tennisplatz.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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