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Krafttraining beugt Diabetes vor

Krafttraining  

Krafttraining beugt Diabetes vor

29.06.2012, 14:48 Uhr | vdb

Krafttraining beugt Diabetes vor. Krafttraining bringt viele Effekte.  (Quelle: Archiv)

Krafttraining bringt viele Effekte. (Quelle: Archiv)

Wer an Krafttraining denkt, stellt sich schwitzende Muskelprotze vor. Dabei sind ein gestählter Körper und ansehnliche Muckis nicht der einzige positive Effekt von Krafttraining. Zahlreiche Studien belegen, dass die Sportart den Kalorienumsatz steigert, Diabetes vorbeugt und Bluthochdruck senkt. Wir erklären, warum Krafttraining so sinnvoll ist.

Mehr Muskelmasse verbrennt auch mehr Kalorien

Im Laufe unseres Lebens verlieren wir an Muskelmasse. Was viele nicht wissen: Auch Ausdauertraining hält diesen Prozess nicht auf. Seine positive Auswirkung auf Herz und Kreislauf ist zwar nicht zu unterschätzen, aber vor einem Schwund der Muskulatur bis hin ins hohe Alter schützt nur ein regelmäßiges Krafttrainingsprogramm. Muskeln verbrauchen Energie. Deshalb hängt der Abbau von Muskelmasse auch mit einem Absinkens des Kalorien-Grundumsatzes zusammen. Wer also seine Muskelmasse durch gezieltes Training erhält, sorgt auch dafür mehr Kalorien zu verbrennen und nimmt somit weniger schnell zu.

Sport mit Gewichten beugt Diabetes Typ II vor

Studien belegen außerdem, dass sich die Fähigkeit des Organismus, Glukose aufzunehmen, nach vier Monaten Krafttraining um fast ein Viertel verbessert. So kann der Körper seinen Blutzuckerspiegel wieder besser regulieren Das bringt den Effekt mit sich, dass die muskelvermehrende Trainingsmethode auch Diabetes Typ II vorbeugt.

Gezieltes Krafttraining reguliert zu hohen Blutdruck

Experten raten auch bei einem zu hohen Blutdruck zu gezieltem Krafttraining. Dabei ist es besonders wichtig, den Körper fordernde Gewichte zu verwenden, aber auch keine Pressatmung durchzuführen. Deshalb sollten die Geräte auch nicht zu schwer eingestellt sein. Dann steigt der Blutdruck während des Trainings nur mäßig an - und sinkt in der Ruhezeit. Das kommt daher, dass sich im Muskel neue Gefäße bilden und das Blut besser fließt. Wer unter hohem Blutdruck leidet, sollte das Krafttraining jedoch vorher mit seinem Arzt besprechen. Eine zusätzliche Therapie mit Medikamenten kann nötig sein.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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