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Flowboard: Snowboarden auf Asphalt

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Flowboard: Snowboarden auf Asphalt

13.07.2012, 08:25 Uhr | df (CF)

Für Snowboarder ist der Winter jedes Jahr aufs Neue zu kurz. Sobald der letzte Schnee getaut ist, heißt es wieder: Warten! Doch bevor Sie aus dem Flow geraten, greifen Sie doch zum Flowboard. Der neue Trendsport macht den Sommer zum Winter.

14 Rollen machen den Asphalt zur Snowboardpiste. Wie das geht? Ganz einfach: Das Flowboard erinnert zunächst an ein Skateboard, trägt aber statt der üblichen vier Rollen zwei Metallbügel, auf denen jeweils sieben Rollen im Halbkreis aufgereiht sind. Die Anordnung der Rollen ermöglicht es Ihnen, ähnlich wie beim Snowboarden zu carven – mit einem Winkel von bis zu 45 Grad. Mit einem Skateboard sind hingegen gerade einmal 25 Grad drin. So soll sich das Motto des Trendsports problemlos umsetzen lassen: "Surf without Waves, Carve without Snow". Auf ebenen Strecken lässt mit dem Brett zwar ähnlich skaten wie mit einem Skateboard – ein Fahrgefühl wie beim Snowboarden kommt dabei aber nicht so wirklich auf. Daher bieten sich für das entspannte Cruisen auf dem Flowboard vor allem abschüssige Straßen an. Perfekt sind natürlich Serpentinenstraßen, auf denen Sie entspannt bergab fahren und lässig die Kurven nehmen können. Bei so viel Entspannung kann es jedoch passieren, dass Sie ganz vergessen, dass Ihnen vielleicht auch das eine oder andere Auto entgegenkommen könnte. Ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit sollten Sie also unbedingt aufrechterhalten, wenn Sie sich dem Trendsport hingeben.

Wer dann mit dem Flowboard unten ankommt und keine Lust hat, den beschwerlichen Weg nach oben ein weiteres Mal auf sich zu nehmen, kann das Trendsportgerät dann doch wie ein Skateboard verwenden und sich in diversen Tricks versuchen. Flips und Drehungen sind genauso möglich wie ein Ritt durch die Halfpipe. Allerdings steht es sich natürlich etwas wackeliger auf dem "Rollenbogen" als auf einem normalen Skateboard – zumindest solange das Board nicht in Bewegung ist. Mit ein wenig Übung gewöhnen Sie sich aber schnell daran. Und mit der richtigen Geschwindigkeit werden Sie schnell merken, dass das Flowboard sehr viel wendiger ist, als ein Skateboard. Es lassen sich sehr viel engere Kurvenradien fahren. Das ständige Schwungholen könnte für eingefleischte Snowboarder allerdings auch ein wenig ermüdend sein – für die sollte es dann doch lieber auf eine erhöhte "Abfahrtsstrecke" gehen. Weltweit sollen übrigens bereits rund 50.000 Leute dem Trendsport verfallen sein. Die größte Fangemeinde findet sich in den USA, wo das Flowboard auch erfunden wurde – und zwar von zwei Designstudenten des Art Center College of Design in Pasadena (Kalifornien): Pieter Schouton und Mike Simonian.

Flowboards: Investieren Sie in Qualität

Und weil es bei Trendsportarten, die jenseits des Atlantiks entwickelt wurden, nun einmal so ist, dauert es eben immer ein wenig länger, bis sie hier in Deutschland ankommen. Kein Wunder, dass es derzeit noch schwierig ist, überhaupt an ein Flowboard zu kommen. In Skate-Shops werden Sie nur in den seltensten Fällen fündig. In der Regel bleibt nur die Möglichkeit, ein solches Trendsportgerät in Online-Shops zu bestellen und sich etwas zu gedulden, bis das Snowboard auf 14 Rollen über den großen Teich geschippert kommt. Und weil Sie so lange warten müssen, sollten Sie sich nicht scheuen, etwas mehr in das Flowboard zu investieren. Bei günstigen Boards werden Sie feststellen, dass sich die Räder sehr schnell abnutzen. Hundert Euro sollten Sie also schon bereit sein auszugeben. Am besten bestellen Sie diverse Ersatzteile wie Austauschrollen gleich mit, um nicht jäh eine Pause einlegen zu müssen, wenn Sie doch gerade im Flow sind. Eines ist jedenfalls gewiss: Da der Trendsport in Deutschland bisher noch kaum verbreitet ist, werden Sie überall neugierige Blicke auf sich ziehen.

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