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Mountainboard kennt keine Hindernisse

Mountainboard kennt keine Hindernisse

13.07.2012, 08:25 Uhr | nk (CF)

Snowboarden nur im Winter und Skateboarden nur in der Stadt – aber was machen die Naturfreunde, die auch im Sommer in der Natur die Hänge hinabfahren wollen? Die Antwort heißt Mountainboarding, ein Trendsport für Offroad-Skater.

Die Bretter, die die Welt bedeuten: Was für die einen die Theaterbühne ist, sind für andere Skate- und Snowboards. Und das heißt nicht, dass die Trendsportler hierauf weniger Theater veranstalten. Riskante Sprünge und raffinierte Tricks gehören hier zum Standardrepertoire. Allerdings hat hier jedes Brett seine Zeit oder seinen Ort. Zeit, dass ein neues Brett die Bühne betritt: Das Mountainboarding ist längst zum Trendsport avanciert und ist die perfekte Mischung aus Snowboard und Skateboard: Die Kunststoffrollen der Straßenvariante sind hier großen luftbefüllten Reifen gewichen, die zudem noch mit einer Federung versehen worden sind. Vom Snowboard stammen die Fußschnallen, die das Mountainboard – auch Allterrainboard (ATB) genannt – auch auf schwierigem Untergrund sowie bei weiten Sprüngen fest an den Füßen hält. In der Autosprache gesprochen ist ein Mountainboard der SUV unter den Trendsportbrettern. In den USA ist das Mountainboarding bereits seit den 1990er-Jahren bekannt. Nach Europa kam es erst mit einiger Verzögerung. In Deutschland standen erst Anfang der frühen 2000er die ersten Cracks auf dem neuartigen Brett, die sich mittlerweile sogar ein einem Verband, der All-Terrain-Boarding-Association (ATBA-Germany), zusammengeschlossen haben.

Dabei sollten Sie keinesfalls annehmen, dass der Trendsport nur etwas für Profis ist. Ganz im Gegenteil: Auch Anfänger finden sich nach einiger Übungszeit gut auf dem Brett zurecht. Weil die Räder zwar größer sind als beim Skateboard, aber weiterhin verhältnismäßig klein, hält sich das Tempo beim Mountainboarding in Grenzen, sodass der Einstieg leichter fällt. Wie beim Skateboarden lenken Sie das Brett allein durch Gewichtsverlagerung. Am besten übt es sich auf einem Parcours mit kleineren Hügeln wie beispielsweise einem BMX-Parcours. Schnell werden Sie merken, dass Hindernisse wie Unebenheiten, Steine und Wurzelwerk kein Problem für Sie und das Brett sein werden. Trotzdem sollten Sie nicht auf Schutzkleidung wie Schienbeinschoner und Helm verzichten, denn ein paar Stürze werden sich vor allem in der Anfangszeit kaum vermeiden lassen – zumal es durch die Fußschnallen für Anfänger schwierig gestaltet, mal eben vom Brett abzuspringen. Die spektakulären Sprünge sollten Sie deshalb zunächst den Profis überlassen – genauso wie die rasanten Abfahrten an wirklich steilen Hängen. Die Profis messen sich übrigens in vier verschiedenen Fahrstilen des Mountainboardings.

Mountainboarding: Vier Fahrstile für Profis

Klassisch bergab geht es beim "Downhill". Der Fahrstil des Trendsports kommt dem Snowboarden am nächsten: Bei der Abfahrt gilt es zudem, Schanzen anzusteuern und diesen Sprünge folgen zu lassen. Beim "Boarder-X" treten zwei Mountainboarder direkt gegeneinander an und rasen wie beim Downhill den Hang hinab. Allerdings geht es hier etwas härter zur Sache. Kollisionen und Körperberührungen sind keine Seltenheit. Anlehnungen vom Skateboarden finden sich hingegen beim "Freestyle" wieder, bei dem die Fahrer das Trendsportgerät über Hindernisse und Schanzen, aber auch durch Halfpipes manövrieren, um dabei mit Tricks und Sprüngen zu begeistern. Noch spektakulärer wird es dann beim "Kiteboarden". Analog zum Kitesurfen, lassen sich die Mountainboarder von einer sogenannten Lenkmatte, eine Art Drachen, ziehen und erreichen bei Sprüngen aufgrund der hohen Zugkraft enorme Höhen. Hierbei lassen sich dann zusätzlich diverse Tricks vorführen. Sollten Sie auf den Geschmack gekommen sein, sollten Sie jedoch erst einmal kleinere Brötchen backen. Gute Einsteigerboards erhalten Sie schon für rund 250 Euro.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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