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Golf: So verbessern Sie Ihr Handicap

Golf: So verbessern Sie Ihr Handicap

27.09.2012, 17:54 Uhr | sd (CF)

Auch als Golfer hat man's nicht leicht. Kaum flaniert man über den Rasen, soll man schon sein Handicap verbessern und gerät in die Mühlen der Leistungsgesellschaft. Aber was hilft's: Wer mitspielen will, darf den Anschluss nicht verlieren.

Im Prinzip ist das schon sprichwörtlich gewordene Handicap ja auch eine sehr gute und sogar soziale Sache. Es dient dazu, dass auch verschieden gute Spieler miteinander spielen können. Es findet also sozusagen eine Umverteilung der Spielstärke statt – und das ganz ohne Gewerkschaft. Jedenfalls funktioniert das Handicap so, dass Spielern mit einem schlechteren Handicap mehr Schläge für den gleichen Platz zur Verfügung stehen als Spielern mit besserem Handicap. Dabei ist die Handicap-Skala äußerst differenziert. Sie reicht von -54 bis +5 bei den besten Amateuren. Wenn man einen klassischen Golfplatz mit 18 Löchern zugrunde legt, für die üblicherweise 72 Par erwartet werden (also Schläge, die man zur Bewältigung braucht), bedeutet dies, dass ein Spieler mit Handicap -54 für die Golfrunde 126 Schläge zur Verfügung hat. Das ist schon ganz schön großzügig bemessen, aber dennoch muss jeder Spieler erst eine Aufnahmeprüfung ablegen, denn wer mehr als 54 Extraschläge braucht, gilt als nicht "platzreif". Zwar wird einem die Platzreife, wenn man später doch mal mehr als 54 Extraschläge braucht, nicht sofort wieder aberkannt – aber peinlich ist es schon. Insofern ist es immer eine gute Idee, sein Handicap verbessern zu wollen.

Aber woran merken Sie, dass Sie Ihr Handicap verbessern sollten? Ganz einfach: Wenn Sie bequem und gelassen im Mittelfeld Ihrer Begleiter und Geschäftspartner putten und schlagen, ist alles im grünen Bereich. Aber sobald Sie hinterherhinken oder Ihnen, schlimmer noch, Erinnerungen an den Schulsport kommen und daran, dass Sie vielleicht Rilke-Gedichte immer viel lieber mochten, wissen Sie: Herr, es ist Zeit. Du musst dein Handicap verbessern. Jedenfalls ist es auch keineswegs so demütigend, sein Handicap verbessern zu müssen wie zum Sondersport zu müssen. Zwar ist auch beim Golf ein Sondersport die einfachste Lösung, nämlich indem Sie einfach mit einem Golflehrer einmal wöchentlich üben, doch ist das vielleicht auch übertrieben. Schließlich haben Sie im Anfängerkurs bereits alle Grundlagen gelernt und jetzt gilt die alte Regel: Übung macht den Meister. Und Ordnung ist das halbe Leben. Beginnen Sie Ihre Lektion am besten damit, dass Sie sich aufwärmen. Machen Sie dazu mit all Ihren Schlägern der Reihe nach drei Probeschläge ohne Ball. Das wärmt den Rücken auf, erhöht Ihr Körper- und Fingerspitzengefühl und stärkt die Vertrautheit mit Ihren Schlägern. 

Der Königsweg, wenn Sie Ihr Handicap verbessern wollen

Nach dieser Aufwärmphase ohne Ball geht's jetzt rund, wobei Sie die erste Trainingsphase durchaus noch auf dem heimischen Rasen absolvieren können. Hauptsache es gibt ein Loch. Und das gilt es, solange aus derselben Position zu treffen, bis Sie so viel Feingefühl haben, dass Sie mit geschlossenen Augen treffen können. Alternativ können Sie nach drei Treffern auch den Abstand erhöhen. Wenn Sie mit diesem ersten Programm durch sind, können Sie auf dem Golfplatz die langen Bälle üben. Dabei ist besonders der richtige Stand wichtig. Anfänger legen sich oft zu sehr in den Schlag hinein. Wenn Sie dagegen Ihr Handicap verbessern wollen, können Sie für den richtigen Drill entweder die Hacken beim Schlagen leicht anheben oder aber einen kleinen Gegenstand auf den Schuh legen, was Ihre Achtsamkeit erhöht. Wenn der Gegenstand nämlich stehen bleibt, war Ihr Stand sicher. Außerdem ist es wichtig, den Ball mit der Schlägermitte zu treffen. Wenn es daran hapert, markieren Sie die Schlägermitte einfach mit zwei Gummibändern und üben das Schlagen. Kurz, der Weg sein Handicap zu verbessern ist lang – macht aber auch Spaß.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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