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Wann ist die beste Zeit fürs Training?

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Wann ist die beste Zeit fürs Training?

14.11.2005, 14:29 Uhr | Rafael Wick, t-online.de

Der eine schwört darauf, direkt nach dem Aufstehen seine Runden durch den Park zu joggen. Der andere liebt den Sport nach der Arbeit. Aber wann ist die beste Zeit für effektives Training? "Das kommt immer darauf an, was Sie erreichen möchten und was für ein Typ Sie sind", meint Professor Ingo Frohböse von der Deutschen Sporthochschule Köln. "Zum Fatburning ist der Morgen besser als der Abend." Aber vielen liegt das Training nach dem Aufstehen nicht. Doch auch abends kann nicht jeder gut trainieren. Manchen raubt später Sport den Schlaf.

Morgens schwindet das Fett

"Nachts ist der Fettstoffwechsel sehr aktiv", erklärt Ingo Frohböse. Diesen Effekt könne man beim morgendlichen Training noch ausnutzen. Doch sportliche Aktivitäten zu früher Stunden sind nicht für jeden das Richtige. Bei manchen spielt der Kreislauf um diese Tageszeit noch nicht mit. "Morgens ist der Organismus noch auf Ruhe eingestellt. Um Kreislaufprobleme zu vermeiden, ist es ratsam, sich mindestens zehn Minuten locker aufzuwärmen", empfiehlt Holger Zapf, nationaler Trainingsleiter bei der Fitness Company. Auch Ingo Frohböse rät: "Planen Sie morgens zusätzliche Zeit für eine etwas längere Aufwärmphase ein."

Wenn Sport die Nachtruhe gefährdet

Am Abend ist der Körper bereits aktiv. Das Aufwärmen kann dann etwas kürzer ausfallen. "Einige Menschen haben allerdings Probleme einzuschlafen, wenn sie spät abends trainieren", sagt Sportwissenschaftler Zapf. "Dann sollte man besonderen Wert auf das 'Cool Down' legen." Beim ruhigen Trainingsausklang werde der Stoffwechsel schrittweise heruntergefahren und die Regeneration eingeleitet.

Im Hellen läuft's am besten

"Ansonsten sollte ich dann trainieren, wenn ich das Tageslicht optimal ausnutzen kann", meint Diplom-Sportlehrer Frohböse. Dies greife stark in den Hormonhaushalt ein, erklärt der Fitness-Experte. "Das wirkt sich auf die Stimmungslage allgemein aber auch auf das Training aus." Deswegen macht es gerade im Herbst und Winter Sinn, einen Trainingstag auf das Wochenende zu legen. Vor und nach der Arbeit ist es in der kalten Zeit meist schon dunkel.

Gehen Sie es gelassen an

Für weniger wichtig hält Frohböse dagegen den persönlichen Biorhythmus. "Der ist zwar bei jedem Menschen etwas anders, hat aber keinen wesentlichen Einfluss auf die Effektivität des Trainings." Stattdessen rät Frohböse: "Am besten ist die Zeit, in der ich stressfrei trainieren kann." Ansonsten würden viele positive Effekte des Trainings nicht greifen, erklärt auch Holger Zapf. "Wenn Sie sich abhetzen müssen, macht Sport mehr Stress, als dass er ihn reduziert.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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