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Kletterhelm kaufen: Welcher Helm passt zu mir?

Kletterhelm kaufen: Welcher Typ passt zu mir?

10.06.2013, 16:09 Uhr | bp (CF)

Wer im Fels klettern will, sollte sich zu seiner eigenen Sicherheit unbedingt einen Kletterhelm kaufen. Andernfalls droht selbst bei kleineren Steinschlägen eine nicht zu unterschätzende Gesundheitsgefahr. Doch für welchen Helmtyp sollten Sie sich entscheiden? Diese Tipps können Ihnen weiterhelfen.

Kletterhelm kaufen: Verschiedene Helmtypen

Insgesamt gibt es drei verschiedene Helmtypen, die Ihren Kopf beim Klettern gegen Steinschlag oder andere Verletzungsgefahren schützen können. Jeder Typ hat seine Vor- und Nachteile, die Sie gegeneinander abwägen sollten, wenn Sie einen Kletterhelm kaufen. Man unterscheidet zwischen Hartschalenhelmen, Hartschaumhelmen und Hybridhelmen.

Hartschalenhelme bestehen – wie der Name bereits impliziert – aus einer harten Kunststoffschale. Innen sind sie von einem Gurtsystem durchzogen, das eine Last, die auf den Helm prallt, gleichmäßig verteilt. Ihr Vorteil: Sie sind besonders stabil und halten häufigeren Belastungen stand, was ein Plus für die Sicherheit ist. Außerdem kann die Luft unter der Schale besser zirkulieren, sodass Hartschalenhelme auch bei größerer Hitze ausreichend Komfort bieten. Nachteil: Sie sind schwerer als die anderen Helmtypen. (Kletterausrüstung kaufen: Die wichtigsten Einsteiger-Basics)

Sicherheit beim Klettern dank Hartschaumhelm

Der leichteste Helmtyp ist dagegen der Hartschaumhelm. Seine Sicherheit verdankt er dem verformbaren Material, aus dem er gefertigt wird: Der verwendete Schaum absorbiert und dämpft die Energie, wenn eine Last darauf einwirkt. Ähnlich wie viele Fahrradhelme ist er von außen zusätzlich durch eine dünne Plastikschicht geschützt. Tipp: Sollen Sie einen solchen Kletterhelm kaufen, achten Sie darauf, dass Hartschaum und Plastik nicht miteinander verklebt wurden, sondern der Schaum in die dünne Plastikschale eingespritzt wird – das verspricht laut Experten noch mehr Sicherheit.

Neben dem geringen Gewicht ist es von Vorteil, dass ein Hartschaumhelm an kalten Tagen den Kopf warmhält – was sich im Gegenzug an warmen Tagen zum Nachteil umgekehrt, weil die Luft nicht richtig zirkulieren kann. Tipp: Achten Sie deshalb auf ausreichend Belüftungsschlitze. Weiterer Nachteil: Hartschaumhelme sind recht empfindlich. Wenn Sie sich versehentlich draufsetzen, ist der Helm unter Umständen bereits zerstört und muss ersetzt werden, weil er nicht mehr ausreichend Sicherheit bietet.

Hybridhelme: Der goldene Mittelweg?

Ein guter Kompromiss liegt für viele Kletterfans daher im Hybridhelm: Dieser versucht, die Vorteile beider genannten Helmtypen zu kombinieren und die Nachteile zu minimieren. In Sachen Gewicht liegt er tatsächlich ungefähr zwischen dem Hartschalenhelm und der Variante aus Hartschaum.

Hybridhelme bestehen aus einer härteren Kunststoffschale und sind mit Schaum oder Styropor gepolstert – zumindest an den Stellen, die der Sicherheit am meisten dienen, vor allem also im oberen Bereich. Sie sind daher weniger empfindlich als die Helmvariante aus Schaum, allerdings auch nicht so stabil wie Hartschalenhelme.

trax.de: Alles rund um das Thema Klettern

Kletterhelm kaufen: Grundsätzliche Tipps

Welcher Helmtyp Ihnen am ehesten zusagt, hängt einerseits davon ab, für welche Zwecke Sie ihn verwenden wollen: Zu welcher Jahreszeit sind Sie unterwegs? Wie groß ist die Steinschlag- oder Absturzgefahr? Auf der anderen Seite sind natürlich auch der Tragekomfort, der richtige Sitz sowie komfortable Einstellmöglichkeiten von oberster Priorität, wenn Sie einen Kletterhelm kaufen.

Nur wenn hier alles stimmt, bietet der Helm auch ausreichend Sicherheit. Wichtiger Tipp: Lassen Sie sich in einem Fachgeschäft über die Funktionen und die Handhabung des Helms beraten und probieren Sie ihn unbedingt an. Die Gurte und Schnallen sollten einfach zu verstellen sein, sodass Sie den Helm ideal an Ihren Kopf anpassen können. Einmal richtig eingestellt, darf er nur minimal verrutschen. Tipp: Machen Sie den Schütteltest, indem Sie heftig nicken und den Kopf schütteln. Sitzt er bequem und bleibt in Position, können Sie den Kletterhelm kaufen. (Sicherheit beim Klettern: Grundregeln fürs Kraxeln)

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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