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BMX-Sport: Ursprung und Geschichte des Radsports

BMX-Sport: Ursprung und Geschichte des Radsports

13.09.2013, 09:25 Uhr | kk (CF)

Die Geschichte des BMX-Sports reicht zurück bis in die 1960er-Jahre. In ihrem Ursprung sollten die puristischen Fahrräder Motorräder ersetzen, die sich die Jugendlichen damals einfach nicht leisten konnten. Mittlerweile ist der BMX-Sport längst nicht mehr nur Trend: Er ist sogar olympisch geworden.

Ursprung in den 1960er-Jahren: Fahrrad statt Motorrad

Als sich in den 1960er-Jahren der Motocross-Sport in den USA großer Beliebtheit erfreute, wollten auch Jugendliche an dem Trend teilhaben. Weil Motorräder aber viel zu teuer waren oder die Fahrer zu jung, bauten sie stattdessen ihre Fahrräder um – und schon nahm die Geschichte ihren Lauf. Neben dem Motocross-Sport etablierte sich nach und nach der Bicycle-Motocross-Sport, kurz: BMX-Sport.

Um im Gelände Wettrennen fahren zu können, montierten die Jugendlichen breitere und kleinere Reifen an ihre Fahrräder. Hier liegt auch der Ursprung der heute üblichen 20-Zoll-Räder. Ehe die Fahrräder jedoch ihr heutiges Aussehen bekamen und BMX-Sport vollends zum Trend wurde, hält die Geschichte noch die Episode der Bonanza-Räder bereit.

Vom Bonanza-Rad zum BMX-Sport

Aus den frühen BMX-Prototypen entwickelte sich das Bonanzarad, das in den 1970er-Jahren die Straßen in Europa eroberte. Es zeichnete sich durch 20-Zollräder, einen hohen Lenker sowie einen "Bananensattel" mit Rückenlehne aus. Wegen seiner ansonsten schmucklosen Ausstattung war das Bonanza-Rad nicht nur dazu geeignet, es mit allerhand Eigenleistung zu einem individuellen Einzelstück aufzumotzen. Genauso gut eignete es sich aus der Sicht vieler Jugendlicher für Wettrennen im Gelände über Hügel hinweg und entlang von Steilkurven.

Im weiteren Verlauf der Geschichte des BMX-Sports etablierte sich allmählich die Form der heutigen BMX-Räder: Es blieben die 20-Zoll-Laufräder und der hohe Lenker, der sich irgendwann vollständig um die eigene Achse drehen ließ, um eine Vielzahl an Tricks vorführen zu können. Hinzu kamen außerdem die sogenannten Pegs. Das sind die kleinen Metallstangen links und rechts der Vorder- und Hinterachse. Auf ihnen können BMX-Sportler etwa an Geländer oder Mauern entlang rutschen.

Freestyle-Disziplinen und Olympia

Was in seinem Ursprung ein Freizeitvergnügen von Jugendlichen war, entwickelte sich dann zum Trendsport, bis schließlich 1987 in England die erste professionelle Weltmeisterschaft im BMX-Freestyle ausgetragen wurde – die Disziplin, in der es auf waghalsige, aber auch elegante Tricks ankommt. Mittlerweile hat die Geschichte des BMX-Sports insgesamt fünf Disziplinen im Freestyle-Bereich hervorgebracht: Bei "Vert", "Flatland", "Street", "Park" und "Dirt" zeigen die BMX-Fahrer ihre teilweise waghalsigen Tricks in Halfpipes, auf dem flachen Boden, auf Hindernissen und Rampen oder im Gelände.

Seit den Olympischen Sommerspielen 2008 ist der BMX-Sport einer noch breiteren Öffentlichkeit bekannt. Bei einem Rennen über 450 beziehungsweise 440 Meter fahren BMX-Fahrer oder -Fahrerinnen um die Goldmedaille. Das Rennen über Erdhügel kommt dem Ursprung des BMX-Sports dabei wieder recht nahe.

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