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Gute Vorsätze: Gute Vorsätze im neuen Jahr umsetzen

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Gute Vorsätze  

Der innere Schweinehund lässt sich erziehen

04.01.2009, 09:42 Uhr | Alexandra Straush

Gute Vorsätze im neuen Jahr umsetzen. (Foto: Archiv)Mehr Sport treiben: Das ist einer von vielen guten Vorsätzen fürs neue Jahr. (Foto: Archiv)Mehr Sport, abnehmen, aufhören zu rauchen: Das sind nur einige gute Vorsätze, mit denen fast jeder Deutsche ins neue Jahr startet. Doch in den meisten Fällen sind die Silvesterpläne schnell vergessen. So nehmen sich zwar zwei von drei Frauen vor abzunehmen, haben ihre Diät im neuen Jahr aber schnell satt. Doch warum scheitern so viele Vorsätze trotz guter Absicht? Und warum lassen sich manche Gewohnheiten so schwer ändern? Lesen Sie hier, wie Sie den inneren Schweinehund überwinden und Ihre guten Vorsätze umsetzen.

Sieben Tipps Wie Sie gute Vorsätze umsetzen

Gefühle machen uns zu Gewohnheitstieren

Gewohntes Verhalten ist schwer zu ändern. Der Grund: Wir bewerten es emotional. Hören wir zum Beispiel Begriffe wie Bier, Kamillentee oder Apfelsaft ist das Gefühl, das man damit verbindet, gleich mit dabei. Und wenn der Verstand gerade nicht die Einzelheiten des Verhaltens lenken kann, vergleicht das Gehirn die eingehenden Signale mit den abgespeicherten Erlebnissen. Es wählt aus, was ihm am liebsten ist oder was sich bewährt hat. Das heißt: Warum auf die Pommes-Bude verzichten, wenn es da doch immer gemütlich und lecker war?

Aus Pflicht wird Vergnügen

Der innere Schweinehund lässt sich also nicht einfach so ausschalten. Man kann ihn aber umerziehen: Psychologen gehen davon aus, dass jedes Verhalten erlernt ist und deshalb auch neu erlernbar ist. Auch hier spielt die emotionale Bewertung eine wichtige Rolle. Denn Verhalten, das als belohnend empfunden wird, tritt häufiger auf. Damit sich also das Fitness-Studio gegen die Pommesbude durchsetzt, müssen Sie Anreize schaffen: Gönnen Sie sich nach dem Sport einen Saunabesuch. Denken Sie vor dem Sport daran, wie gut und entspannt Sie sich danach fühlen. Oder schenken Sie sich etwas Nettes, wenn Sie es geschafft haben, zwei Wochen lang planmäßig zum Training zu gehen. So kann aus Pflicht Vergnügen werden.  

"Das klappt ja eh nicht"

Nicht immer sind es unbewusste, emotionale Prozesse, die gute Vorsätze ausbremsen. Auch eine falsche Einstellung kann Schuld sein. Das heißt: Die meisten Menschen versuchen gar nicht ernsthaft ihr Ziel zu erreichen, sie geben sich keine Chance. "Das klappt ja eh nicht" ist eine weit verbreitete Schutzbehauptung. Wer so denkt, investiert nur wenig Energie und prompt erfüllt sich die selbst gestellte Prophezeiung: Die eigene, voreingenommene Einstellung wird bestätigt und es klappt tatsächlich nicht.

Gute Vorsätze langsam angehen

Vor solchen Negativerlebnissen sollen Sie sich schützen. Machen Sie sich die Umsetzung Ihrer Ziele möglichst einfach. Wenn Sie weniger Schokolade essen wollen, dann kaufen Sie keine. Nehmen Sie die Sporttasche mit zur Arbeit und fahren Sie direkt zum Training, damit Sie nicht zu Hause auf der Couch hängen bleiben. Stecken Sie Ihre Ziele aber nicht zu hoch. Denn wenn man instinktiv ahnt, dass man seinen Ansprüchen nicht gerecht werden kann, wagt man sich oft erst gar nicht an ein Projekt heran. Gehen Sie es daher lieber langsam an und freuen Sie sich über kleine Erfolge.

Mit SMART gute Vorsätze abklopfen

Ziele müssen nicht nur realistisch sondern auch klar definiert und überprüfbar sein. Dabei hilft das SMART-Prinzip. SMART steht für spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert. Der gute Vorsatz: "Ich rauche demnächst weniger" ist nach diesen Regeln zum Scheitern verurteilt. Er ist vielleicht spezifisch und im Interesse der Gesundheit auch attraktiv. Aber "demnächst" ist kein klarer Termin, die Menge "weniger" ist schlecht messbar, denn sie sagt nicht wirklich wie viel. Ob der Vorsatz realistisch ist, hängt vom Einzelnen ab. Besser wäre auf jeden Fall das Ziel: "Ab morgen rauche ich jeden Tag zwei Zigaretten weniger." Diese Vorgabe lässt Ihnen weniger Schlupflöcher und ist deshalb Erfolg versprechender.


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