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Rückpassregel beim Fußball: Das besagt sie


Rückpassregel beim Fußball: Das besagt sie

hm (CF)

Aktualisiert am 14.05.2014Lesedauer: 2 Min.
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Seit 1992 gilt die Rückpassregel der FIFA
Seit 1992 gilt die Rückpassregel der FIFA (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Was besagt die Rückpassregel im Fußball? Grundsätzlich darf ein Torwart den Ball nicht mit seinen Händen berühren, wenn ein Mitspieler ihm den Ball gezielt zuspielt. Aber wie bei jeder Regel gibt es auch hier Ausnahmen.

Rückpassregel im Fußball

Die Rückpassregel wurde 1992 von der FIFA eingeführt und in die allgemeinen internationalen Fußballregeln aufgenommen. In Abschnitt zwölf steht über die Rückpassregel geschrieben: "Der Torhüter darf den Ball im eigenen Strafraum in folgenden Fällen nicht mit der Hand berühren: Ein Mitspieler hat ihm den Ball mit dem Fuß absichtlich zugespielt. Er hat den Ball direkt von einem Einwurf eines Mitspielers erhalten."

Demnach darf ein Torwart den Fußball nicht berühren, wenn er ihm mit Absicht durch einen Mitspieler zugespielt oder zugeworfen wurde. Natürlich gibt es Ausnahmen von dieser Grundregel.


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Ausnahmen für Torwart und Spieler

So darf der Torwart den Ball doch mit der Hand berühren, wenn der Mitspieler diesen mit dem Kopf, der Brust oder dem Knie zuspielt. Geschieht dies allerdings offensichtlich, um die Rückpassregel zu umgehen, wird der Spieler vom Schiedsrichter verwarnt und ein indirekter Freistoß für die gegnerische Mannschaft gegeben – dies gilt auch, wenn der Torwart nur angespielt wurde, den Ball aber noch nicht berührt hat.

Der Torwart darf den Fußball nach einem sogenannten "unkontrollierten Zuspiel" nur sechs Sekunden lang in den Händen halten, spielt er ihn danach mit dem Fuß, darf er ihn nicht wieder in die Hände nehmen. Der Torwart kann den Ball aber auch zuerst mit dem Fuß annehmen und erst danach in die Hände nehmen.

Ein Spezialfall: Befindet sich der Torwart außerhalb seines Strafraums, darf er einen ihm unkontrolliert zugespielten Ball auch mit dem Fuß annehmen, in seinen Strafraum dribbeln und dort mit der Hand aufnehmen.

Grund für die Rückpassregel

Die FIFA führte die Rückpassregel 1992 ein, um das sogenannte Zeitspiel zu verhindern. Um Zeit zu schinden, wurde dem Torwart der Ball zugespielt. Der hatte vor Einführung der Rückpassregel vier Schritte lang den Ball in seinen Händen zu halten. Wie lang diese Schritte dauern sollten, war nicht festgelegt. Daher wurde mit der Rückpassregel das direkte Zuspiel zum Torwart verboten und die Zeit des Ballbesitzes auf sechs Sekunden beschränkt.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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