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Crossfit: 5 Fakten rund um das trendige Zirkeltraining

uc (CF)

Aktualisiert am 30.05.2016Lesedauer: 3 Min.
Holzkisten für sogenannte "Dips" gehören zum typischen Equipment in der Crossfit Box.
Holzkisten für sogenannte "Dips" gehören zum typischen Equipment in der Crossfit Box. (Quelle: Westend61/imago-images-bilder)
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Crossfit ist ein anspruchsvoller Trendsport, der zahlreiche Disziplinen miteinander verbindet. Spannend: Inbesondere weniger sportliche Menschen begeistert das harte Workout sehr. Hier finden Sie 5 wichtige Fakten zum Zirkeltraining der besonderen Art.

Das Wichtigste im Überblick


  • 1. Das "härteste Workout der Welt"
  • 2. Körpergewicht statt vieler Utensilien
  • 3. Crossfit Box statt Studio
  • 4. Crossfit ist nicht das Gleiche wie Freeletics
  • 5. Gleicher Drill für alle

1. Das "härteste Workout der Welt"

Laut dem Lifestyle-Magazin "Fit for Fun" gilt Crossfit als das härteste Workout überhaupt. Und das zu Recht, denn es gibt wohl kaum eine andere Sportart, mit der sich Menschen so bereitwillig quälen wie beim Crossfit. 150 Wiederholungen in 15 Minuten? Gestandene Bodybuilder würden verständnislos den Kopf schütteln, Crossfitter tun es einfach. Beim Crossfit geht es nicht nur um Muskelaufbau, gleichzeitig werden auch Kraftausdauer, Geschwindigkeit, Schnellkraft, Koordination und Flexibilität trainiert. Und zwar bis zur Belastungsgrenze: Entweder muss eine bestimmte Anzahl an Wiederholungen geschafft werden oder Übungen werden auf Zeit ausgeführt.

Entwickelt wurde Crossfit Anfang der 80er Jahre von dem Amerikaner und ehemaligem Leistungssportler Greg Glassmann. 1995 eröffnete er die erste Crossfit Box in Santa Cruz als Trainingsraum für die dortige Polizei. Seither erfreut sich die Trendsportart steigender Beliebtheit.

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2. Körpergewicht statt vieler Utensilien

Das trendige Zirkeltraining kommt mit wenigen einfachen Utensilien aus. Für viele Übungen benötigen Sie nicht mehr als Ihr eigenes Körpergewicht. Das reicht selbst bei Leichtgewichten, um die 50 Kniebeugen so anstrengend zu machen, als läge eine Langhantel mit 100 Kilo Gewicht auf den Schultern. Langhanteln und Gewichte wie Kettlebells gehören übrigens zu den wenigen Geräten, die beim Crossfit zum Einsatz kommen. Daneben werden unter anderem einfache Geräte wie Springseile, Klimmzugstangen, niedrige Kästen zum Draufspringen, Medizinbälle oder Ringe genutzt. Auch schwere Lkw- oder Traktorreifen kommen gelegentlich zum Einsatz.

3. Crossfit Box statt Studio

So spartanisch wie die Geräte sind auch die Sportstätten der Crossfitter. Üblicherweise wird Crossfit nicht in stylischen Studios trainiert, sondern in Crossfit Boxes. Dies können auch alte Lagerhallen oder ähnliches sein. Auch in Deutschland werden immer mehr Crossfit Boxen eröffnet. Doch auch in herkömmlichen Fitnessstudios wird inzwischen auf einzelne Crossfit-Elemente gesetzt. Trotz bewusst spartanischer Ausstattung ist die Mitgliedschaft in einer Crossfit-Box nicht gerade günstig: Laut einer Erhebung von "Fit for Fun" liegt der durchschnittliche Monatsbeitrag bei 90 Euro.

4. Crossfit ist nicht das Gleiche wie Freeletics

Oftmals wird Crossfit fälschlicherweise mit Freeletics verwechselt. Freeletics ist ebenfalls ein aktuell populäres Trainingskonzept, welches aber wesentlich kompakter ist als Crossfit, wie die Seite "crosscoach.net" erklärt. Freeletics wurde 2012 entwickelt und beinhaltet ausschließlich Übungen mit dem eigenen Körpergewicht und Laufen. Typische Crossfit-Geräte wie Langhantel und Kettlebell kommen nicht zum Einsatz. Freeletics Workouts haben eigene Namen, wie Cindy, Aphrodite oder Venus. Dahinter verbergen sich mitunter sehr anspruchsvolle Übungseinheiten, bestehend aus mehreren Runden Klimmzügen, Liegestütze und Kniebeugen. Zudem ist Freeletics darauf angelegt, dass zu jeder Zeit, an jedem Ort und allein mit Hilfe einer App trainiert werden kann. Beim Crossfit wird immer zu festen Terminen in einer Gruppe mit Coach trainiert.

5. Gleicher Drill für alle

Crossfit ist nichts für Zartbesaitete. Es geht bei den Workouts darum, an seine Grenzen zu gehen. Und um dies zu erreichen, ist nicht ausgeschlossen, dass ein Coach schon einmal etwas lauter wird und seine Crossfitter auffordert, das Brennen in den Beinen zu genießen. Das heißt jedoch nicht, dass Sie schon top in Form sein müssen, um mit dem anstrengenden Zirkeltraining zu beginnen. Bei Crossfit trainieren fitte Sportler gemeinsam mit denen, die dies erst noch werden wollen. Der Coach wird darauf Rücksicht nehmen, indem er in Ihrem Trainingsplan als Einsteiger geringere Gewichte einplant oder die Zahl der Wiederholungen reduziert.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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