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Unterfordern statt Auspowern: Warum Sie sich beim Ausdauertraining mäßigen sollten

Unterfordern statt Auspowern  

Warum Sie sich beim Ausdauertraining mäßigen sollten

14.08.2019, 04:58 Uhr | dpa

Unterfordern statt Auspowern: Warum Sie sich beim Ausdauertraining mäßigen sollten. Wer sich beim Sport ständig richtig auspowert, sollte ab und zu einen Gang herunterschalten.

Wer sich beim Sport ständig richtig auspowert, sollte ab und zu einen Gang herunterschalten. Denn den Körper könnte das überfordern. Foto: Sebastian Kahnert. (Quelle: dpa)

Köln (dpa/tmn) - Auspowern und schwitzen bis zum Anschlag, lautet das Motto bei vielen Hobbysportlern. Dabei macht das Prinzip der subjektiven Unterforderung beim Ausdauersport mehr Sinn, wie Prof. Ingo Froböse erklärt. Er leitet das Zentrum für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln.

Denn wer nach der Anstrengung noch denkt: "Das mache ich morgen gleich nochmal", der trainiert genau richtig, so Froböse. Geht jemand etwa joggen und kann sich dabei noch mit einem Freund unterhalten, ist er subjektiv unterfordert und nicht völlig ausgelaugt. Auf diese Weise trainiert man im aeroben Bereich: Der Körper hat ausreichend Sauerstoff zur Verfügung und greift auf Fettreserven zurück.

Das Prinzip eignet sich besonders gut für diejenigen, die regelmäßig ihre Ausdauer trainieren wollen. So lässt sich das Herz-Kreislauf-System stärken und Krankheiten wie Diabetes vorbeugen. Ideal sind zwei bis drei 30-minütige Einheiten pro Woche - am besten sind Sportarten wie Walken und Radfahren.

Wer sich am liebsten ständig richtig ins Zeug legt, sollte also ab und zu einen Gang herunterschalten. Denn auf Dauer kann ständiges Auspowern Systeme innerhalb des Körpers überfordern. Das kann etwa zum sogenannten Sportlerburnout oder der Unterdrückung des Immunsystems führen, so Froböse.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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