Sie sind hier: Home > Gesundheit > Fitness >

Mehr als Verschnaufen: Was ein Cool-down nach dem Training bringt

Mehr als Verschnaufen  

Was ein Cool-down nach dem Training bringt

25.09.2019, 04:38 Uhr | dpa

Mehr als Verschnaufen: Was ein Cool-down nach dem Training bringt. Wer seine Jogging-Einheit beendet, sollte zunächst einige Minuten moderat weiterlaufen bis sich der Puls normalisiert hat.

Wer seine Jogging-Einheit beendet, sollte zunächst einige Minuten moderat weiterlaufen bis sich der Puls normalisiert hat. Foto: Wolfgang Kumm. (Quelle: dpa)

Frankfurt/Main(dpa/tmn) - Der Puls rast, das Herz pocht, der Schweiß klebt überall - was aber kommt nach dem Sport? Wenn man sich richtig ausgepowert hat, kann danach ein sogenanntes Cool-down dabei helfen, das Herz-Kreislauf-System wieder einzupegeln.

"Das hängt aber von der Intensität und Sportart ab", erklärt Orthopäde Axel Klein. Er ist Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP).

Bei Ausdauersportarten wie Joggen oder Schwimmen empfiehlt Klein nach intensivem Training ein aktives Cool-down, also moderates Weiterbewegen wie Auslaufen oder Ausschwimmen. Umgekehrt heißt das: Nicht einfach abrupt aufhören oder stehen bleiben, denn das kann in extremen Fällen auch bis zur Ohnmacht führen.

Intensität richtet sich nach subjektivem Empfinden

Je nach Intensität des Trainings sollte man sich mindestens fünf bis zehn Minuten Zeit für das Abkühlen nehmen. Als Faustregel gilt: Der Puls sollte danach bei unter 100 Schlägen pro Minute liegen. "Aber da gibt es individuelle Unterschiede", so der Mediziner.

Was aber gilt überhaupt als intensiv? "Zum einen spielt hier die Pulsfrequenz eine Rolle, vor allem aber auch das subjektive Empfinden", erklärt Klein. Denn was als anstrengend empfunden wird, ist von Mensch zu Mensch verschieden.

Moderates Dehnen reicht nach intensivem Training

Oft sieht man auch Hobbysportler, die sich vor und nach dem Auspowern recken und strecken. Klein rät da zur Mäßigung: "Müde Muskeln sollte man nicht massiv stretchen." Besser seien moderate Dehnübungen. Wer sich ausgiebig strecken möchte, sollte das eher mit ausgeruhten Muskeln oder nach weniger anstrengendem Training tun.

Nach dem Krafttraining sieht Klein eher wenig Handlungsbedarf für ein Cool-down: "Normalerweise werden da keine andauernden Pulsspitzen erreicht." Auch hier rät der Experte vom extremen Stretchen ab - moderate Dehnungsübungen genügen. Ausnahmen seien lediglich sehr anstrengende Übungen wie etwa Klimmzüge.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Mäntel-Highlights und schöne Jacken shoppen
bei MADELEINE
myToysbonprix.deOTTOhappy-size.detchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal