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Tabak-Konsum: Zahl der Todesfälle durch Rauchen steigt

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GESUNDHEIT | RAUCHEN  

Mehr Deutsche durch Rauchen gestorben

28.05.2008, 13:08 Uhr | bri/dpa/afp

Über ein Viertel der Raucher-Toten sind Frauen. (Foto: Archiv)Über ein Viertel der Raucher-Toten sind Frauen. (Foto: Archiv)Die Deutschen rauchen zwar immer weniger, doch die Zahl der Todesfälle durch Tabak-Konsum sind gestiegen. Das meldet das Statistische Bundesamt in Wiesbaden. Demnach starben im Jahr 2006 bundesweit 42 348 Menschen an Lungen-, Kehlkopf- oder Luftröhrenkrebs. All diese Krankheiten werden mit dem Konsum von Tabakprodukten in Verbindung gebracht. Verglichen mit dem Jahr 2000 bedeutet dies einen Anstieg um 4,5 Prozent. Die Krebsopfer starben im Mittel mit 69,5 Jahren und damit sieben Jahre eher als im Durchschnitt aller Menschen in Deutschland.


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Mehr Todesfälle bei Frauen

Vor allem Frauen wird das Rauchen immer öfter zum Verhängnis. Ihr Anteil an den Rauchertoten stieg seit dem Jahr 2000 um rund vier Prozentpunkte auf 28,6 Prozent. Neben den Krebserkrankungen sind Raucher auch häufiger von Herz-Kreislauf-Krankheiten und Lungenkrankheiten betroffen und sterben häufiger daran.

Grafik Krebstod durch Rauchen

Täglich glimmen rund 251 Millionen Zigaretten

Insgesamt rauchten die deutschen weniger versteuerte Zigaretten. Im Jahr 2007 sind täglich noch 251 Millionen Stück geraucht worden, deutlich weniger als die täglich 381 Millionen sieben Jahre zuvor. Dagegen stiegen im gleichen Zeitraum der Verbrauch von Zigarren und Zigarillos. Der Konsum von Pfeifentabak sowie Feinschnitt zum Selbstdrehen hat sich sogar auf 61 Tonnen beziehungsweise vier Tonnen pro Tag verdoppelt. Die Zahlen basieren auf der Steuerstatistik und enthalten daher keine Aussagen über den Verbrauch von geschmuggelten und legal aus dem Ausland mitgebrachten Tabakwaren.

Deutschland pafft weniger

Der Tabakkonsum in Deutschland sei insgesamt gesunken, so die Sprecherin vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg, Martina Pötschke-Langer. "Insbesondere ist die Raucherquote bei Jugendlichen seit 2001 erfreulicherweise von 28 Prozent auf 18 Prozent gesunden", sagte sie. "Das führt aber leider noch nicht zu einem Rückgang der Krebsfälle. Die Krebsopfer heute sind diejenigen, die vor 20 bis 30 Jahren mit dem Rauchen angefangen haben."

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