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Zecken nicht mit der Hand zerdrücken

Zecken nicht mit der Hand zerdrücken

12.05.2011, 10:18 Uhr | lac

Zecken nicht mit der Hand zerdrücken. Zecken: Nicht mit jeder Zeckenzange kann man die Blutsauger gut entfernen. (Foto: imago) (Quelle: imago images)

Nicht mit jeder Zeckenzange kann man die Blutsauger gut entfernen. (Foto: imago) (Quelle: imago images)

Zecken beißen sich in der Haut fest, saugen Blut und können dabei auch noch Krankheiten wie Borreliose übertragen: Wer den Parasiten an seinem Körper entdeckt, sollte ihn so schnell wie möglich entfernen. Aber dabei kann man einige Fehler machen - wir verraten, welche.

Je schneller, desto besser

Wenn Sie eine Zecke an Ihrem Körper finden, warten Sie nicht ab, sondern entfernen Sie sie sofort. Je länger die Zecke Blut saugt, desto größer ist das Infektionsrisiko. Zum Entfernen von Zecken eignet sich eine Zeckenzange oder auch eine spitze Pinzette. Man kann die Zecke damit herausdrehen, aber auch gerade herausziehen.

Finger weg von Klebstoff, Nagellack und Öl

Auf keinen Fall sollte man Hausmittel wie Klebstoff, Nagellack oder Öl auf die Zecke träufeln. Das Tier stirbt dann zwar, kann in seinem Todeskampf aber Krankheitserreger in die Wunde abgeben - das Infektionsrisiko wird so also unnötig erhöht. Besser ist es, die Zecke lebend zu entfernen und erst danach zu töten. Geraten Sie nicht in Panik, wenn beim Entfernen der Kopf oder die Saugwerkzeuge der Zecke in der Haut stecken bleiben: Normalerweise stößt der Körper die Reste der Zecke selbst ab.

Nicht im Abfluss runterspülen

Hat man die Zecke entfernt, sollte man sie töten. Das ist aber gar nicht so einfach. Das Tier im Abfluss runterzuspülen - das machen laut einer Umfrage immerhin ein Viertel der Deutschen - ist keine Lösung: Die Zecken können dies durchaus überleben. Besser ist es, den Parasiten zu zerdrücken, zum Beispiel mit einem Glas. Mit der bloßen Hand sollte man Zecken hingegen nicht zerquetschen, denn über die Körperflüssigkeit der Tiere können Erreger übertragen werden.

Ratgeber - Erhöhte Zeckengefahr durch milden Winter?

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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